Privatkliniken erhalten bald mehr Geld

Privatklinik Währing
Privatklinik WähringBild: Denise Auer

Auch die Privatklinik Währing soll von der Strukturreform profitieren. Das Spital unter der Leitung von Artur Worseg erhielt bisher keinen Kostenersatz.

Privatspitäler werden über den Fonds der Privatkrankenanstalten von den Sozialversicherungsträgern mitfinanziert: Es handelt sich dabei um einen Kostenersatz für Patienten, die im Notfall "privat" behandelt werden.

2017 gab es vom Fonds 121,5 Millionen Euro, 2019 werden es um 14,7 Millionen Euro mehr sein. Denn: Für Privatspitäler gibt es im Rahmen der Strukturreform zusätzlich Geld. In den Fonds der Privatkrankenanstalten soll per Gesetz künftig auch die Privatklinik Währing aufgenommen werden. Sie bemüht sich seit Jahren um Aufnahme, scheiterte aber an der Wirtschaftskammer.

Begründung: Die Klinik führe hauptsächlich Schönheits-OPs durch, für die es keinen Kostenersatz gebe. In der Vergangenheit hatte sich die FPÖ für die Klinik starkgemacht. (awe)

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