Ministerium enthüllt Zahlen über verletzte Polizisten

In Oberösterreich werden pro Jahr mehr als 100 Beamte durch Fremdverschulden im Dienst verletzt. 
In Oberösterreich werden pro Jahr mehr als 100 Beamte durch Fremdverschulden im Dienst verletzt. picturedesk.com
In Oberösterreich werden jedes Jahr rund 100 Polizisten im Dienst verletzt. Das zeigt eine Anfragebeantwortung des Innenministers.

Der letzte Zwischenfall passierte am vergangenen Samstag. In Aigen-Schlägl (Bez. Rohrbach) wurde die Polizei in ein Lokal gerufen, weil ein Mühlviertler (54) zwei junge Frauen attackiert hatte. Als die Beamten kamen wurde der Mann rabiat, bedrohte die Beamten mit dem Umbringen. Bei einem Gerangel wurden die zwei Polizisten leicht verletzt. 

Kein Einzelfall, wie eine brandaktuelle Anfragebeantwortung von Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) zeigt. 

Demnach wurden heuer bis 6. August bereits 56 Beamte der Landespolizeidirektion OÖ bei einem Einsatz "durch Fremdeinwirkung" verletzt. 

Pro Jahr über 100 Verletzte

Auch die Zahlen zu den Vorjahren wurden offengelegt. 2017 wurden in OÖ exakt 105 Beamte im Dienst verletzt, 2018 waren es 111 und im Vorjahr 110 Polizisten. 

Eine Statistik über die Art der Verletzung wird laut Ministerium nicht geführt. Es wird lediglich zwischen "leichter" und "schwerer" Körperverletzung unterschieden. 2017 waren unter der Gesamtzahl der Verletzungen eine schwere Körperverletzung, 2018 waren es zwei Fälle, im Vorjahr war keine schwere Körperverletzung dabei. 

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