Der Winter kam am Donnerstag nochmals mit aller Kraft zurück: Vor allem auf den Bergstraßen kam es durch die heftigen Schneefälle und damit verbundenen matschigen Schneefahrbahnen zu teils chaotischen Szenen, wo neben Pkws auch Lkws und Linienbusse Richtung Achensee oberhalb von "Fischl" hängen blieben.
Wie etwa am Vormittag auf der B181 Achenseebundesstraße zwischen Wiesing und Eben, wo selbst der Schneepflug Mühe hatte, zwischen den hängen gebliebenen Fahrzeugen durchzukommen.
Die Polizei musste die B181 ab Wiesing bergwärts zeitweise total sperren, bis sich die Situation wieder entspannen konnte.
Der Donnerstag präsentiert sich laut Österreichischer Unwetterzentrale von seiner trüben und nasskalten, im Bergland winterlichen Seite. Die Schneefallgrenze pendelt zwischen 400 und 600 Meter. Im westlichen Donauraum und im Waldviertel trocknet es tagsüber weitgehend ab, die Sonne zeigt sich aber auch dort kaum. Bei kräftigem, am Alpenostrand sogar stürmischem Nord- bis Nordwestwind kommt die Temperatur nicht mehr über 1 bis 8 Grad hinaus.
Am Freitag setzt sich das nasse und windige, spätwinterliche Wetter fort. In den Voralpen und im Wienerwald schneit es häufig und teils kräftig, anfangs ist selbst im Flachland vorübergehend Schneeregen oder nasser Schneefall dabei. Tagsüber steigt die Schneefallgrenze gegen 500 Meter an. Im Oberen Waldviertel überwiegen die trockenen Abschnitte, die Sonne zeigt sich aber kaum. Der Nordwestwind weht lebhaft bis kräftig, am Alpenostrand auch stürmisch und lässt die maximal -1 bis 6 Grad eher frostig erscheinen.
Der Samstag beginnt im Bergland und im Osten mit etwas Regen bzw. oberhalb von etwa 300 Meter mit Schneefall. Am Vormittag steigt die Schneefallgrenze gegen 500 Meter an und es trocknet allmählich ab. Anschließend stellt sich ein teils freundlicher Sonne-Wolken-Mix ein, am hartnäckigsten bleiben die Wolken im südlichen Bergland. Besonders am Alpenostrand weht noch kräftiger Nordwestwind. Die Höchstwerte liegen je nach Sonne zwischen 5 und 13 Grad.