Schwerer Schneesturm kommt

Wieder Winter – jetzt Blizzard-Warnung in Österreich

Österreich muss sich auf turbulentes Wetter einstellen: Neben einem massiven Wintereinbruch samt Schnee wird auch vor schweren Sturmböen gewarnt.
Wetter Heute
25.03.2026, 18:29
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Am Donnerstag und Freitag zieht von Osttirol bis ins Burgenland stürmischer Nordwind auf. Besonders betroffen ist der Bereich vom Grazer Bergland bis zum Günser Gebirge, wo stellenweise auch mit schweren Sturmböen gerechnet werden muss.

"Vielerorts sind stürmische Böen zwischen 60 und 80 km/h zu erwarten, in exponierten Lagen wie etwa im Raum Obervellach, im Oberen Murtal sowie vom Grazer Bergland bis ins Mittelburgenland muss man örtlich auch mit schweren Sturmböen um 100 km/h rechnen", erklärt UWZ-Meteorologe Steffen Dietz gegenüber "Heute".

Durch die Unwetterwarnzentrale (UWZ) wurde deshalb für Teile von Tirol, Kärnten, der Steiermark und dem Burgenland die rote Unwetterwarnstufe ausgegeben. Zudem gilt auch in Oberösterreich Warnstufe Orange. Vor allem in höheren Lagen, über 500 Metern, soll es richtig ungemütlich werden: Etwa im Bereich der Buckligen Welt warnt UWZ-Experte Nikolas Zimmermann gegenüber "Heute" vor einem Blizzard, also einem schweren Schneesturm.

Laut einer Prognose von www.ubimet.at zieht bereits ab Mittwoch eine markante Kaltfront über Österreich hinweg, mit der nachfolgenden Entwicklung eines kräftigen Italientiefs stellt sich nochmal eine spätwinterliche Wetterphase samt Schneefall bis in tiefe Lagen ein.

Die Prognose im Detail

Der Donnerstag präsentiert sich von seiner trüben und nasskalten, an der Alpennordseite winterlichen Seite mit Schneefall bis in die Täler. Die Schneefallgrenze pendelt zwischen 400 und 600 m, im Süden sowie vom Inn- bis ins Waldviertel sind einige trockene Abschnitte zu erwarten. Die Sonne zeigt sich aber auch dort kaum. Bei lebhaftem bis kräftigem, von Osttirol bis ins Burgenland sogar stürmischem Nordwind kommen die Temperaturen nicht mehr über 0 bis +8 Grad hinaus.

Am Freitag schneit bzw. regnet es vor allem östlich von Salzburg noch häufig, am kräftigsten vom Mariazellerland bis zum Wechsel. Die Schneefallgrenze steigt von anfangs tiefen Lagen gegen 500 m an. Von Vorarlberg bis ins Innviertel sowie in Osttirol und Kärnten zeigt sich zwischen einzelnen Schnee- und Regenschauern ab und zu die Sonne. Der Wind weht am Alpenostrand sowie in den Nordföhntälern weiterhin kräftig bis stürmisch aus nördlichen Richtungen. Mit -1 bis +8 Grad bleibt es spätwinterlich.

Der Samstag beginnt im östlichen Bergland mit etwas Schneefall bzw. unterhalb von 300 bis 500 m Regen, welcher tagsüber weitgehend abklingt. Ansonsten stellt sich trockenes Wetter mit sonnigen Auflockerungen ein, von Vorarlberg bis nach Kärnten scheint die Sonne sogar recht häufig. Ganz im Westen werden die Wolken am späteren Abend wieder dichter, es bleibt aber noch trocken. Am Alpenostrand weht noch kräftiger, in Böen anfangs teils stürmischer Nordwestwind. Die Temperaturen steigen auf 5 bis 13 Grad.

Am Sonntag fällt nördlich des Alpenhauptkamms stellenweise Regen und Schnee. Die Schneefallgrenze steigt rasch von tiefen Lagen auf rund 700 m an. Im Tagesverlauf lassen Regen und Schneefall nach, aber die Sonne zeigt sich nur selten. Ganztags trockene Verhältnisse und einige Sonnenstunden gibt es im Süden und Südosten. Vor allem im Donauraum und am Alpenostrand weht lebhafter, teilweise kräftiger Nordwestwind. Die Tagesmaxima liegen zwischen 4 Grad im Außerfern und 13 Grad im Südosten.

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