"Es heißt abwarten"

Neue Daten zur Schnee-Walze – Meteorologe erstaunt alle

Die Prognosen hielten bis zu 2,5 Meter Neuschnee in Österreich für möglich. Neue Daten zeigen nun, was von der Schnee-Walze wirklich zu erwarten ist.
Wetter Heute
24.03.2026, 07:57
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Österreich liegt auch am Dienstag im Einfluss zwischen Azorenhoch und einem Hoch über Russland bleibt am Dienstag das ruhige Frühlingswetter bestehen. Im Laufe des Mittwochs zieht eine markante Kaltfront über Österreich hinweg.

Mit der nachfolgenden Entwicklung eines kräftigen Italientiefs stellt sich noch einmal eine "spätwinterliche Wetterphase samt Schneefall bis in tiefe Lagen" ein, sagt Meteorologe Roland Reiter.

Die massive Schnee-Walze, die einige Wettermodelle in den vergangenen Tagen errechnet hatten, dürfte aber nicht mehr viel übrig bleiben: "Nach den aktuellen Abendläufen der Modelle heißt es abwarten! Nach dem aktuellen ICON Modell ist von den intensiven Niederschlägen im Osten kaum mehr was da. Dies zeigt, wie unsicher die Lage ist", sagt Clemens Grohs von Kachelmannwetter.

Die Prognose im Detail

Der Dienstag beginnt laut Prognose von www.ubimet.at mit lokalen Frühnebelfeldern oder hochnebelartigen Restwolken, tagsüber kommt häufig die Sonne zum Vorschein. Von Unterkärnten über die Steiermark bis ins Burgenland und südliche Niederösterreich ziehen zwar Wolken durch, verbreitet bleibt es aber trocken und der freundliche Eindruck überwiegt.

Auch der Wind weht meist nur schwach, lediglich am Alpenostrand macht sich am Vormittag noch mäßiger Nordwestwind bemerkbar. Die Temperaturen steigen auf 12 bis 18 Grad.

Am Mittwoch scheint in der ersten Tageshälfte noch zeitweise die Sonne, ab Mittag setzt im Westen schauerartiger Regen ein. Bis zum Abend breitet sich dieser auf weite Landesteile aus, meist noch trocken bleibt es von Unterkärnten bis ins Burgenland.

Die Schneefallgrenze sinkt von anfangs 1200 im Westen rasch gegen 800 m und in der Nacht bis in viele Täler ab. An der Alpennordseite frischt lebhafter bis kräftiger Westwind mit einzelnen Sturmböen auf. Die Höchstwerte liegen zwischen 10 und 20 Grad.

Der Donnerstag präsentiert sich von seiner trüben und nasskalten, an der Alpennordseite winterlichen Seite mit Schneefall bis in die Täler. Die Schneefallgrenze pendelt zwischen 300 und 500 m, im Süden sowie vom Inn- bis ins Waldviertel sind einige trockene Abschnitte zu erwarten. Die Sonne zeigt sich aber auch dort kaum.

Bei kräftigem, am Alpenostrand gegen Abend sogar stürmischem Nord- bis Nordwestwind kommen die Temperaturen nicht mehr über 0 bis +7 Grad hinaus.

Am Freitag schneit es vor allem entlang der Nordalpen häufig, in der Früh ist selbst im Flachland mit etwas Schneefall zu rechnen. Im Tagesverlauf verlagert sich der Schwerpunkt nach Osten, vorübergehend steigt die Schneefallgrenze auf 500 m an und im Westen werden die trockenen Abschnitte häufiger.

Im Süden zeigt sich zwischen einzelnen Schneeschauern ab und zu die Sonne. Der Wind legt noch zu und weht im Osten sowie in den Nordföhntälern stürmisch aus Nordwest. Mit 0 bis +7 Grad bleibt es spätwinterlich.

{title && {title} } red, {title && {title} } 24.03.2026, 07:57
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