Wetter-Wahnsinn ab Mittwoch

Meteorologen sagen jetzt "enorme Schneemengen" an

Die Wetter-Vorhersagen werden immer konkreter. Jetzt legen sich zwei Meteorologen fest: Ab Mittwoch gibt es "enorme Schneemengen" für Österreich.
Newsdesk Heute
23.03.2026, 23:00
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Die neue Woche bringt riesige Schnee- und Regenmengen, auch wenn sich der Montag noch von seiner frühlingshaften Seite zeigte. Während im Flachland bereits erste Frühlingsgefühle aufkommen, kehrt in den Bergen noch einmal tiefster Winter zurück. Vor allem in den Alpen wird es in den kommenden Tagen deutlich kälter – und vor allem weiß. Schon zum Wochenstart zeigt sich das Wetter von seiner unbeständigen Seite. Eine Kaltfront zieht über das Land und sorgt vor allem im Westen und Süden für Niederschläge.

Die Schneefallgrenze sinkt dabei spürbar ab. Während es zu Wochenbeginn in tieferen Lagen meist noch regnet, geht der Niederschlag in höheren Regionen rasch in Schnee über. Besonders betroffen sind Vorarlberg, Tirol und Teile Salzburgs. Am Dienstag verschärft sich die Lage in den Bergen weiter. Die Temperaturen gehen deutlich zurück und die Schneefallgrenze sinkt stellenweise auf rund 800 bis 1.000 Meter. In klassischen Skiregionen bedeutet das: Neuschnee bis in die Täler der Alpentäler hinein.

Schneefall bis zu 180 Zentimeter

Meteorologen erwarten in höheren Lagen teils zweistellige Neuschneemengen innerhalb von 24 Stunden. Zur Wochenmitte erreicht die Kälte ihren Höhepunkt. Vor allem entlang des Alpennordhangs und in den Tauernregionen schneit es teils anhaltend. Oberhalb von etwa 1.200 bis 1.500 Metern sind kräftige Schneefälle möglich. In exponierten Lagen können bis Donnerstag lokal 20 bis 40 Zentimeter Neuschnee zusammenkommen. Besonders in Nordtirol, im Salzburger Land und in der Obersteiermark ist mit winterlichen Verhältnissen zu rechnen.

"Nach dem ECMWF 6z kommen ab Mittwoch teils enorme Schnee-, und Regenmengen auf uns zu und der Schwerpunkt befindet sich zwischen dem Dachstein und dem Wienerwald", heißt es bei kachelmannwetter.com von den Meteorologen Clemens Grohs und Peter Hinteregger. Nach ihrem Modell sind "vom Tiroler Unterland bis zum Wienerwald" Schneemengen "von 50 bis 100 cm" und teilweise sogar bis zu 180 Zentimeter möglich. Gleichzeitig bleibt es ungemütlich. Immer wieder ziehen dichte Wolken durch, dazu kommt teils kräftiger Wind.

Stürmisch und extreme Lawinengefahr

In höheren Lagen kann es stürmisch werden, was die gefühlten Temperaturen zusätzlich drückt. Die Lawinensituation könnte sich durch den Neuschnee und den Wind verschärfen, Experten raten daher zu erhöhter Vorsicht im freien Gelände. In den östlichen Landesteilen wie Niederösterreich, Wien und dem Burgenland zeigt sich ein anderes Bild. Hier bleibt es meist bei Regen, nur in höheren Lagen wie im südlichen Niederösterreich kann es vorübergehend schneien. Dauerhafte Schneedecken sind hier aber nicht zu erwarten.

Zum Wochenende hin deutet sich eine leichte Entspannung an. Die Niederschläge lassen nach und die Temperaturen steigen langsam wieder an. Die Schneefallgrenze klettert wieder nach oben, wodurch der Neuschnee in tieferen Lagen rasch wieder schmelzen dürfte. In den höheren Skigebieten hingegen bleibt die weiße Pracht vorerst erhalten. Unterm Strich bringt diese Woche noch einmal einen kräftigen Wintergruß für die Alpen. Wer in den Bergen unterwegs ist oder einen späten Skitag plant, findet gute Bedingungen vor, die aber gefährlich sein können.

{title && {title} } red, {title && {title} } 23.03.2026, 23:00
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