Trump geschlagen! Joe Biden wird nächster US-Präsident

Joe Biden ist neuer Präsident der Vereinigten Staaten
Joe Biden ist neuer Präsident der Vereinigten Staatenpicturedesk.com
Die Präsidentschaftswahl in den USA ist wohl entschieden: CNN und andere Medien haben am Samstag Joe Biden zum Wahlsieger erklärt.

Joe Biden wird der 46. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Laut CNN Hochrechnung hat sich der 77-Jährige auch noch die meisten Stimmen im Bundesstaat Pennsylvania (20 Wahlmänner) gesichert und liegt so weit in Führung, dass Trump nicht mehr aufholen kann. Damit liegt er auch bei den Wahlmännern uneinholbar mit 273 in Front. Mit ihm schreibt auch die 56-jährige Kamala Harris als erste afroamerikanische Vize-Präsidentin Geschichte.

Ist der Sieg definitiv?

"Nein", sagt der Politologe Alexander Trechsel. Denn: "Donald Trump hat bereits angekündigt, Nachzählungen zu fordern. Weil er Wahlbetrug bei den brieflichen Stimmabgaben vermutet, drohte er auch mit dem Obersten Gericht." Es sei also nicht auszuschließen, dass auf die eigentliche Wahl noch ein langes gerichtliches Hickhack folge.

Trumps letzter Tweet bevor Biden von den US-Medien zum Wahlsieger erklärt wurde
Trumps letzter Tweet bevor Biden von den US-Medien zum Wahlsieger erklärt wurdeScreenshot

Erst eine Stunde bevor US-Medien Biden anhand der Hochrechnungen zum Sieger gekürt hatten, schickte Trump noch einen letzten Tweet in die Welt, der vor Frustration zu triefen scheint: "ICH HABE DIESE WAHL GEWONNEN, MIT GROSSEM VORSPRUNG!", schrieb der prognostizierte Verlierer der Wahl.

Seine Botschaft kassierte umgehend einen Warnhinweis von Twitter. Darin wird darauf verwiesen, dass zum Zeitpunkt der Nachricht womöglich noch kein Sieger ausgerufen worden sei.

Sollte Trump als Wahlverlierer nicht von alleine gehen, kündigt ein Biden-Sprecher an: "Die Regierung der Vereinigten Staaten ist durchaus in der Lage, Eindringlinge aus dem Weißen Haus zu eskortieren."

Biden stark in den "Swing States"

Er siegte nach Prognosen mehrerer US-Fernsehsender in den Bundesstaaten Kalifornien, New York, Michigan, Virginia, Wisconsin, Minnesota, Rhode Island, Maryland, New Jersey, Illinois, der Hauptstadt Washington DC, Connecticut, Maine, Delaware, New Hampshire, Vermont, Iowa, New Mexico, Hawaii, Oregon, Washington State und zuletzt in Pennsylvania.

Der Republikaner Donald Trump hingegen siegte im US-Staat Florida, Oklahoma, Massachusetts, Ohio, Kentucky, in Texas, Mississippi, North Dakota, Wyoming, West Virginia, Alabama, Arkansas, Utah, Kansas, South Carolina, Tennessee, Louisiana und Oklahoma.

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