Große Sorge um Perez Hilton (48): Nach einem alarmierenden Livestream rückten Einsatzkräfte zum Haus des US-Promibloggers aus. Anschließend wurde er in eine Klinik gebracht.
Mehrere Menschen hatten am Dienstagabend den Notruf gewählt, nachdem sie beunruhigende Aufnahmen von Perez Hilton in den sozialen Medien gesehen hatten. In dem Livestream soll sich der 48-Jährige selbst verletzt haben. Auch Blut sei zu sehen gewesen, berichten US-Medien.
Das Sheriffbüro von Miami-Dade County bestätigte gegenüber "Page Six", mehrere Meldungen über eine Person erhalten zu haben, die Selbstverletzungen live im Internet übertragen habe. Einsatzkräfte fuhren daraufhin zu Hiltons Haus in Miami.
Die Beamten gingen zunächst deeskalierend vor und beobachteten die Situation. Nach Angaben von "Newsweek" befand sich Hilton zu diesem Zeitpunkt allein in dem Gebäude. "Die Person wurde sicher geborgen und von der Feuerwehr von Miami-Dade in ein örtliches Krankenhaus gebracht, wo sie medizinisch versorgt wird", erklärte ein Sprecher des Sheriffs.
Neben der Polizei waren auch die Kriseninterventionseinheit und zugelassene Fachkräfte für psychische Gesundheit vor Ort. Sie sollen nun auch Hiltons Familie unterstützen.
Hiltons Management zeigte sich in einer Stellungnahme gegenüber "TMZ" tief besorgt: "Wir sind uns der besorgniserregenden Inhalte bewusst, die derzeit über unseren Klienten Perez Hilton kursieren. Bislang ist es uns trotz unserer fortwährenden Bemühungen nicht gelungen, direkten Kontakt zu ihm aufzunehmen."
Perez Hilton heißt mit bürgerlichem Namen Mario Armando Lavandeira Jr. Weltweit bekannt wurde er durch seine 2004 gestartete Klatsch- und Promi-Webseite.
Für Hilton ist es nicht der erste Krankenhausaufenthalt in diesem Jahr. Im März musste er eigenen Angaben zufolge 21 Tage lang stationär behandelt werden. Nach einer Grippe hatte er Medikamente eingenommen, ohne ausreichend zu essen. In weiterer Folge entwickelte sich ein Magengeschwür, das zu einem Durchbruch und einer lebensgefährlichen Blutvergiftung führte.
Nur wenige Wochen später folgte im April eine weitere Notoperation. Ärzte entdeckten ein gefährliches Blutgerinnsel in einer tiefen Vene und entfernten es. Hilton erklärte danach, er sei dankbar, dass die Gefahr rechtzeitig erkannt worden sei.