Protest gegen 3G: Arbeiter blockieren Hafen von Triest

Weil sie nur noch mit einem "grünen Pass" zur Arbeit dürfen, protestieren in Triest und Genua Hunderte von Hafenarbeitern.
Weil sie nur noch mit einem "grünen Pass" zur Arbeit dürfen, protestieren in Triest und Genua Hunderte von Hafenarbeitern.
MARCO BERTORELLO / AFP / picturedesk.com
Weil sie nur noch mit einem "grünen Pass" zur Arbeit dürfen, protestieren in Triest und Genua Hunderte Hafenarbeiter.

Hunderte Hafenarbeiter haben am Freitag in Italien gegen die neu eingeführte Pflicht zur Vorlage eines Corona-Passes am Arbeitsplatz protestiert. Rund 300 Arbeiter blockierten am Morgen die Zufahrt zum Hafen von Genua und sorgten für Verspätungen beim Warenumschlag.

Auch am Hafen von Triest demonstrierten Hunderte Arbeiter und Arbeiterinnen. Bereits am vergangenen Samstag hatten Tausende Menschen in Rom gegen den "Grünen Pass" demonstriert, dabei kam es auch zu Ausschreitungen, Zusammenstößen mit der Polizei und Verletzten.

3G-Pflicht seit Freitag

Seit Freitag darf in Italien nur noch zur Arbeit erscheinen, wer eine Corona-Impfung, -Genesung oder einen negativen Corona-Test nachweisen kann. Wer ohne den sogenannten "grünen Pass" zur Arbeit kommt, riskiert bis zu 1500 Euro Bußgeld. Wer der Arbeit fernbleibt, weil er das Dokument nicht vorweisen kann, muss mit unbezahlter Freistellung rechnen. Rund 23 Millionen Beschäftigte sind von dem Gesetzesdekret betroffen.

 Ansteckungen bei der Arbeit und Kollektiv-Quarantäne sollen so vermieden werden.

Wer sich nicht impfen lassen will, muss auf eigene Kosten einen Corona-Test machen und diesen regelmäßig erneuern. Wer keinen Pass hat, muss daheim bleiben und bekommt in Abwesenheit kein Gehalt mehr.

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