Wirtschaft

Protest geplant – Auch Caritas fordert 35-h-Woche

Heute Redaktion
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Bild: picturedesk.com

Die Gewerkschaften GPA-djp und vida drängen bei den aktuellen KV-Verhandlungen auf eine Arbeitszeitsverkürzung bei vollem Lohnausgleich. Jetzt schließt sich dem auch die Caritas an.

Die Beschäftigten im Caritas-KV, der sich am Kollektivvertrag der Sozialwirtschaft (SWÖ) orientiert, fordern ebenfalls die 35-Stunden-Woche, wie am Donnerstag Vertreter beider Gewerkschaften mitteilen. Sie beklagen, dass es auf Seiten der Arbeitgeber "keine Bewegung in diese Richtung" gebe.

"Die Beschäftigten der Caritas haben mit den gleichen Problemen zu kämpfen wie jene in der Sozialwirtschaft", so Andreas Laaber, Verhandler für die Gewerkschaft GPA-djp. "Die Verkürzung der wöchentlichen Normalarbeitszeit auf 35 Stunden würde für Vollzeitbeschäftigte dringend notwendige Zeit für Erholung und für Teilzeitbeschäftigte eine Gehaltserhöhung in der Höhe von insgesamt 8,6 Prozent bedeuten".

Auch Michaela Guglberger, Verhandlerin für die Gewerkschaft vida, bekräftigt: "Die Beschäftigten in der Caritas leisten großartige Arbeit. Die Arbeitgeber verweigern ihnen mit ihrem Nein zu einer echten 35-Stunden-Woche die Wertschätzung, die sie verdienen. Gemeinsam mit den Beschäftigten werden wir daher unserer Forderung durch Warnstreiks Nachdruck verleihen".

Am 24. Februar soll deshalb eine Protestkundgebungen bei der Caritas stattfinden. Der nächste Verhandlungstermin über die 35-Stunden-Woche wurde für 13. März vereinbart.

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