Dem Angeklagten wurde in Steyr der Prozess gemacht. Gegenüber der Polizei hatte sich der Mann – für ihn gilt die Unschuldsvermutung – noch geständig gezeigt, vor dem Landesgericht wollte er davon nichts mehr wissen. Er könne sich die Anschuldigungen nicht erklären.
Der 38-Jährige soll regelmäßig auf das Kind aufgepasst und sich wiederholt an ihm vergangen haben. Zu Beginn der Kontakte war es gerade einmal fünf Jahre alt.
Laut ihrer Mutter, die nach eigener Aussage von den Übergriffen nichts mitbekommen habe, sei die Schülerin "psychisch am Ende". Eine Gutachterin bezeichnete die Schilderungen der Achtjährigen als logisch und schlüssig.
Der Schöffensenat befand den 38-Jährigen schließlich für schuldig. Er fasste u.a. wegen schweren Kindesmissbrauchs und Vergewaltigung eine Freiheitsstrafe von neun Jahren aus.
Sowohl sein Verteidiger als auch die Staatsanwaltschaft beriefen. Das Urteil ist daher noch nicht rechtskräftig.
In Paris soll eine junge Österreicherin vergewaltigt worden sein. Der unbekannte Täter soll sie in der Nacht auf offener Straße missbraucht haben. Dann flüchtete er auf einem Leihfahrrad. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren.