Der Flugzeugabsturz am Sinai, bei dem Ende Oktober 224 Personen ihr Leben verloren haben, ist von einer Bombe an Bord verursacht worden. Der Inlandsgeheimdienst in Moskau gab bekannt, dass Sprengstoff an Bord gefunden wurde. Wladimir Putin bietet nun ein enormes Kopfgeld für Hinweise.
Der , bei dem Ende Oktober 224 Personen ihr Leben verloren haben, ist von einer Bombe an Bord verursacht worden. Der Inlandsgeheimdienst in Moskau gab bekannt, dass Sprengstoff an Bord gefunden wurde. Wladimir Putin bietet nun ein enormes Kopfgeld für Hinweise.
Im Vorfeld waren die Behörden bereits davon ausgegangen, dass es sich zu "99,9 Prozent" um ein Terrorattentat handelt, Russland weigerte sich allerdings lang, das zuzugeben. Nun bestätigt der russische Geheimdienst die Gerüchte. In den letzten Sekunden des Fluges sei ein verdächtiges Geräusch zu hören, ließ der Chef des internationalen Ermittlerteams Ayman al-Mokaddem wissen. Bis zu dem "plötzlichen Absturz"seien die Instrumente zudem völlig normal gelaufen und hätten plötzlich auf einen Schlag nicht mehr funktioniert.
Der russische Geheimdienst (FSB) bestätigte am Dienstag den Verdacht, dass es sich um ein Attentat handelt. An Bord hätte sich eine selbst gebaute Bombe mit einer Sprengkraft von bis zu 1,5 Kilogramm TNT gefunden. Spuren des Sprengstoffs konnten im Wrack nachgewiesen werden.
50 Mio Kopfgeld: "Rache unausweichlich"
Für Wladimir Putin ist damit der Spaß endgültig vorbei. Rhetorisch feuert der russische Staatschef aus allen Rohren: "Wo sie sich auch verstecken, wir werden sie an jeder Ecke des Planeten finden und bestrafen." Für Hinweise auf die Schuldigen des Anschlags bietet Putin 50 Millionen US-Dollar als Belohnung. Zudem will er die russischen Luftangriffe in Syrien intensivieren, damit der IS erkennt, dass "die Rache unausweichlich" sein wird.