Der russische Präsident Wladimir Putin hat erstmals Luftangriffe in Syrien durchführen lassen. Der Verbündete von Syriens Diktator Baschar al-Assad hat sich zwar den Kampf gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) auf die Fahnen geschrieben, bisher fielen Bomben allerdings nur auf Rebellengebiete, in denen der IS nicht aktiv ist.
Der russische Präsident Wladimir Putin hat erstmals Luftangriffe in Syrien durchführen lassen. Der Verbündete von Syriens Diktator Baschar al-Assad hat sich zwar den Kampf gegen die Terrormiliz auf die Fahnen geschrieben, bisher fielen Bomben allerdings nur auf Rebellengebiete, in denen der IS nicht aktiv ist.
Nur wenige Stunden nachdem der Föderationsrat in Moskau die Luftangriffe absegnete, flogen russische Kampfjets erste Bombardierungen in Syrien. Die ersten russischen Bomben fielen allerdings nicht auf Stellungen der Terrormiliz "Islamischer Staat" sondern auf die Ortschaft Talbiseh, nördlich von Homs, die von der syrischen Opposition kontrolliert wird.
Talbiseh liegt unmittelbar nördlich von der Großstadt Homs, einst eine Hochburg der Anti-Assad-Rebellen. Die syrische Armee hat die Stadt vor einiger Zeit von den Rebellen zurückerobert. Talbiseh ist das einzige Gebiet, in dem sich die Opposition derzeit noch hält. Die IS-Terrormiliz ist dort nicht aktiv.
Luftschlag-Video gefälscht
Die russische Armee hat in einer Pressekonferenz ein Video vorgeführt, das angeblich Luftschläge gegen IS-Stellungen zeigen soll (siehe oben). Wie Internet-Aktivisten herausfanden, zeigt das Video allerdings , der unter der Kontrolle der Opposition ist. Die Terrormiliz "Islamischer Staat" war in dieser Region noch nie aktiv.
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— ??? ?????? (@ReggaeMortis1)
Militärhilfe verstärkt
Der Föderationsrat habe einstimmig zugestimmt.
Die USA werfen der Regierung in Moskau vor, der syrischen Armee mit Kampfflugzeugen, Panzern und anderer Ausrüstung zu helfen.
Der Bürgerkrieg in Syrien begann im Jahr 2011, nachdem Assad zunächst friedliche Proteste für mehr Demokratie blutig niedergeschlagen hatte. In dem Konflikt sind nach UNO-Schätzungen inzwischen eine Viertelmillion Menschen getötet worden, Millionen weitere sind auf der Flucht.