Zur Präsidentschaftswahl

Putin will Wahllokale in den USA öffnen

Im März will sich Russlands Präsident Wladimir Putin erneut wählen lassen. Bei den formalen Wahlen sollen Russen auch in den USA wählen können. 

Newsdesk Heute
Putin will Wahllokale in den USA öffnen
Vor der Wiederwahl: Bei den Präsidentschaftswahlen im März strebt Wladimir Putin die Xte Amzszeit an. Ernstzunehmende Gegenkandidaten gibt es keine.
SERGEI SAVOSTYANOV / AFP / picturedesk.com

Machthaber seit der Jahrtausendwende. Russlands Präsident Wladimir Putin tritt bei den russischen Präsidentschaftswahlen im März erneut an. Damit auch Russen in den USA ihre Stimme abgeben können, will Russland für seine Bürger auch in den USA Wahllokale einrichten. "In den USA planen wir die Eröffnung von drei Wahllokalen", erklärte der russische US-Botschafter, Anatoli Antonow, in einem am Mittwoch von der russischen Botschaft veröffentlichten Interview.

Die Wahllokale sollen in der russischen Botschaft in Washington sowie Konsulaten in New York und Houston eingerichtet werden, verkündete Botschafter Antonow. Im Dezember hatte Putin seine Kandidatur für die Wahl offiziell angekündigt, der 71-Jährige will weitere sechs Jahre regieren. 

Kreml-Kritiker bezeichnen die Wahl als "Parodie"

Die Wahl soll laut russischer Wahlkommission vom 15. bis 17. März stattfinden. Es ist das erste Mal, dass in dem flächenmäßig größten Staat der Welt der Präsident über drei Tage gewählt wird. Um erneut kandidieren zu können, hat Putin eigens die Verfassung ändern lassen. Sollte er wie geplant weitere sechs Jahre regieren, würde Putin sogar Stalin überholen. Dieser führte die Sowjetunion von 1924 bis 1953. Dann wäre Putin der am längsten amtierende Staatschef Russlands seit Zarin Katharina der Großen im 18. Jahrhundert.

Kreml-Kritiker bezeichnen die Wahl als "Parodie". Denn gegen den 71-Jährigen treten keine ernstzunehmenden Gegenkandidaten an. Russlands bekanntester Oppositionspolitiker Alexej Nawalny verbüßt insgesamt mehr als 30 Jahre Haft. Erst kürzlich wurde er in das gefürchtete russische Straflager in der Polarregion verlegt.

Jetzt anschauen. Die Bilder des Tages:

1/87
Gehe zur Galerie
    <strong>25.06.2024: 2 Minuten für Klima-Kleber, dann flog Band vom DIF.</strong>&nbsp;Am Samstag gab die Band Itchy der "Letzten Generation" zwei Minuten auf ihrer Bühne. Der Preis dafür war hoch, <a data-li-document-ref="120044235" href="https://www.heute.at/s/2-minuten-fuer-klima-kleber-dann-flog-band-vom-dif-120044235">die Gruppe wurde hinausgeschmissen &gt;&gt;&gt;</a>
    25.06.2024: 2 Minuten für Klima-Kleber, dann flog Band vom DIF. Am Samstag gab die Band Itchy der "Letzten Generation" zwei Minuten auf ihrer Bühne. Der Preis dafür war hoch, die Gruppe wurde hinausgeschmissen >>>
    Letzte Generation Österreich / zVg
    red
    Akt.