US-Militärs haben jahrelang die Körpersprache des russischen Präsidenten Wladimir Putin studiert, um Rückschlüsse auf dessen Entscheidungen ziehen zu können. Die Pentagon-internen Studien seien derart abgeschirmt, dass selbst Verteidigungsminister Chuck Hagel erst aus einer Zeitung davon erfahren habe.
US-Militärs haben jahrelang die Körpersprache des studiert, um Rückschlüsse auf dessen Entscheidungen ziehen zu können. Die Pentagon-internen Studien seien derart abgeschirmt, dass selbst Verteidigungsminister Chuck Hagel erst aus einer Zeitung davon erfahren habe.
Die Untersuchungen in einem geheimen Programm hätten jährlich rund 300.000 Dollar (215.920,54 Euro) gekostet. Auch die Körpersprache anderer ausländischer Spitzenpolitiker sei analysiert worden.
Hinweise auf politisches Handel
Einzelheiten über die Ergebnisse der Untersuchungen würden nicht bekannt gegeben, sagte John Kirby, ein Sprecher des Verteidigungsministeriums, am Freitag . "Der Minister hat die Berichte nicht gelesen", betonte er. Die Erkenntnisse hätten auch bei den Beratungen im Pentagon über keine Rolle gespielt, betonte der Sprecher.
Die Idee hinter den Untersuchungen sei es gewesen, dass die eventuell Hinweise auf politisches Handeln geben könnte. Unklar sei, ob entsprechende Erkenntnisse etwa dem Weißen Haus weitergereicht wurden, meinte Kirby den Angaben zufolge.