Putzfrau stahl Schmuck um 40.000 €: Lange Haft

Die angeklagte Serbin (51).
Die angeklagte Serbin (51).Bild: mph
Gründlich abgestaubt hat eine Putzfrau bei zehn Kunden im Bezirk Tulln: Die Serbin (51) stahl Schmuck im Wert von 40.000 Euro. Die Tochter protzte mit der Beute im Internet, die Mutter flog auf.
Eine Reinigungskraft (51), die eine Eigentumswohnung im nicht billigen Klosterneuburg hat, hat laut Anklage zehn Kunden bzw. vor allem Kundinnen bestohlen. Die Serbin betreute zehn (rein weibliche) Haushalte im Bezirk Tulln von 2016 bis 2018 ("Heute" berichtete).

Und genau in diesem Zeitraum verschwanden Armbanduhren, Münzen, Ringe, Armreifen und andere Schmuckstücke. Dumm: Die Tochter der Serbin postete im Internet ein Foto mit dem gestohlenen Schmuck am Körper. Ein Opfer erkannte den Schmuck und ging zur Polizei. Bei der Hausdurchsuchung fand die Exekutive Teile der Beute sowie Verkaufsbelege über den bereits verhökerten Schmuck. Gesamtwert der Beute: rund 40.000 Euro.

27 Monate Häfen

Vor Gericht in Korneuburg am Donnerstag zeigte sich die Serbin geständig. Nur ein Anklagefaktum bestritt sie, da wurde sie auch freigesprochen. Die vorbestrafte Putzfrau (Anm.: sieben Monate bedingte Haft wegen Veruntreuung) fasste 20 Monate unbedingte Haft aus und die bedingte Strafnachsicht wurde widerrufen. Das heißt, die Putzfrau muss in Summe 27 Monate gesiebte Luft schnuppern. (Lie)



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