Quarantäne-Brecherin muss 800 Euro Strafe zahlen

Eine 49-jährige Klagenfurterin musste sich wegen Quarantäne-Verstößen vor Gericht verantworten.
Eine 49-jährige Klagenfurterin musste sich wegen Quarantäne-Verstößen vor Gericht verantworten.picturedesk.com
Trotz Corona-Erkrankung ging eine 49-Jährige ungeschützt in einen Supermarkt. Sie erhielt eine 800-Euro-Geldstrafe und sechs Monate bedingte Haft.

Am Mittwoch musste sich eine 49-jährige Klagenfurterin vor Gericht verantworten. Sie hatte im April trotz Corona-Erkrankung ihre Wohnung verlassen und einen Supermarkt besucht. Bei der dortigen Poststelle tätigte die Frau bei einer Mitarbeiterin auch eine Einzahlung, obwohl sie wusste, dass sie infiziert war. Auch trug sie keinen Mund-Nasen-Schutz, "Heute" berichtete.

Weil sie bewusst gegen die Quarantäne-Auflagen verstoßen hatte, wurde der 49-Jährigen vorsätzliche Gefährdung von Menschen durch übertragbare Krankheiten vorgeworfen. Die Staatsanwaltschaft in Klagenfurt reichte eine Klage ein.

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Sie erhielt eine 800-Euro-Geldstrafe und sechs Monate bedingte Haft. Das Urteil ist nicht rechtskräftig, es gilt die Unschuldsvermutung. Wegen Verstößen gegen die Heimquarantäne gab es in Kärnten bereits 124 Anzeigen.

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