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Quecksilberbelastung in Europa viel zu hoch

Heute Redaktion
14.09.2021, 03:17

Auf fast elf Milliarden Franken (9,13 Milliarden Euro) schätzt ein internationales Forscherteam die Kosten, die Europa durch Quecksilber bedingte Gesundheitsschäden entstehen. Der Studie zufolge kommen jedes Jahr in Europa zwischen 1,5 und zwei Millionen Kinder zur Welt, in deren Haaren sich Quecksilberwerte über dem sicheren Grenzwert finden.

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Der offizielle Grenzwert der Weltgesundheitsorganisation liegt bei 2,5 Mikrogramm pro Gramm. Mit diesem Wert sind noch 200.000 Kinder in Europa betroffen. In seiner organischen Form Methylquecksilber ist das Metall hochgiftig und schädigt die Gehirn-und damit die geistige Entwicklung von Ungeborenen.

Dies führe zu einem, was das Potenzial für gut entlöhnte Arbeit senke.

Quecksilber gelangt aus der Verbrennung von fossilen Brennstoffen, aber auch durch Vulkane oder Waldbrände in die Umwelt. Menschen nehmen es vor allem aus Meeres- und Süßwasserfischen auf, weshalb Südeuropa am stärksten betroffen ist: In Spanien haben rund 30 Prozent der Kinder zu hohe Werte, in Portugal acht Prozent.

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