Die 22. Staffel von "Deutschland sucht den Superstar" ist mit einem historischen Negativrekord gestartet. Nur 11,9 Prozent Marktanteil in der werberelevanten Zielgruppe – so schlecht war der Auftakt der Castingshow noch nie.
Pikant: Pietro Lombardi musste seinen lukrativen Juryplatz neben Dieter Bohlen an Rapper Bushido abgeben. Der Sänger hatte sich damals loyal gegenüber DSDS verhalten und andere TV-Anfragen abgelehnt – nur um dann ersetzt zu werden.
Pietro kann seine Schadenfreude nun offenbar kaum verbergen. Er kommentierte die schwachen Quoten im Netz und machte sich über seinen Nachfolger lustig. Bereits nach seinem Rauswurf hatte er prophezeit: "Dieter Bohlen wird im Laufe der kommenden Staffel sehr oft denken: Pietro, wo bist du?"
Mit nur 1,58 Millionen Zuschauern insgesamt und 8,5 Prozent Marktanteil auf dem Gesamtmarkt enttäuschte die Premiere gewaltig. Zum Vergleich: 2015 erreichte DSDS zum Staffelstart noch über drei Millionen Zuschauer. Selbst im Vorjahr lag der Marktanteil mit 12,4 Prozent noch deutlich höher.
Die neue Jury mit Dieter Bohlen, Bushido und Isi Glück konnte das Publikum offenbar nicht überzeugen. Ob Pietro Lombardis Prophezeiung eintrifft und Bohlen sich seinen Ex-Kollegen zurückwünscht, wird sich im weiteren Staffelverlauf zeigen.