Wanda Redfern (links) und Stephanie Stone (rechts) stehen in den USA bald vor Gericht. Die Frauen wurden festgenommen, weil sie Stones Sohn (11) in einem Käfig gefangenhielten. Ein Polizeibeamter entdeckte den verdreckten Käfig, in dem das psychisch beeinträchtigte Kind eingesperrt war. Es wird vermutet, dass auch die Schwester des Buben in solch einem gefängnis aus Holz und Metall hausen musste.
Wanda Redfern (links) und Stephanie Stone (rechts) stehen in den USA bald vor Gericht. Die Frauen wurden festgenommen, weil sie Stones Sohn (11) in einem Käfig gefangenhielten. Ein Polizeibeamter entdeckte den verdreckten Käfig, in dem das psychisch beeinträchtigte Kind eingesperrt war. Es wird vermutet, dass auch die Schwester des Buben in solch einem Gefängnis aus Holz und Metall hausen musste.
Aufgeflogen war der Fall in Murray County (Georgia), weil Nachbarn sich Sorgen um ein Mädchen machten, das allein im Garten des Anwesens saß. Als ein Beamter eintraf, hielt Redfern das Mädchen an der Hand und versicherte, dass alles in Ordnung sei. Der Polizist fuhr wieder weg, kurze Zeit später gingen jedoch wieder Anrufe der Nachbarn bei der Polizei ein.
Misstrauisch geworden durchsuchte der Polizist mit Zustimmung von Redfern das Anwesen und stieß im Haus auf zwei völlig verdreckte Käfige, die aus Betten gebaut worden waren. In einem davon saß der elfjährige Sohn von Stone, ebenso wie seine Schwester geistig beeinträchtigt. Der Polizist befreite den Buben und übergab die Kinder dem Jugendamt. Laut ersten Untersuchungen verbrachten die Kinder mehrere Wochen in den Käfigen.
Stone und Redfern wurden festgenommen, auf sie wartet eine Zahl an Anklagen. Die Zeit bis zum Prozess werden sie vermutlich in Haft verbringen müssen, denn bisher wurde keine Kaution festgesetzt.