Hund "Racker" ausgebüxt, Bergretter bringen ihn zurück

Lena Trausner-Steinböck (24) von der Bergrettung Hallstatt mit dem ausgebüxten "Racker" (1,5).
Lena Trausner-Steinböck (24) von der Bergrettung Hallstatt mit dem ausgebüxten "Racker" (1,5).Bergrettung Hallstatt
Ein Frauerl hatte ihren Hund beim Spazierengehen "verloren". Die Bergretter der Ortsstelle Hallstatt brachten ihn ihr wieder zurück.

Die Bergretter der Ortsstelle Hallstatt bewiesen ganz viel Herz. Ein besorgtes Frauerl meldete sich Donnerstag, kurz nach acht Uhr früh, bei der Rettungsleitstelle in Linz. Sie war am Vortag mit ihrem Hund "Racker" im Hallstätter Echerntal (Bez. Gmunden) spazieren gewesen, hatte ihn aber verloren, denn er hatte sich samt Leine losgerissen und war im Wald verschwunden. 

Der kleine Racker dürfte eine Fährte gewittert haben und war auf und davon. Das war Mittwoch um 14 Uhr. Seitdem wurde der eineinhalbjährige Rüde schmerzlich vermisst.

Zum Glück ist "Racker" aber mit einem GPS-Sender ausgestattet, der helfen soll, ihn, wenn er abgängig ist, zu lokalisieren. Und das funktionierte auch ganz gut, denn kurz vor ein Uhr in der Früh zeigte der Sender, dass der quirlige Vierbeiner einiges an Kilometer gut gemacht hatte und in unwegsamen steilen Gelände unterwegs war. 

Sein Frauerl setzte deshalb den Alpinen Notruf (140) ab. Martin Unterberger (35) und Lena Trausner-Steinböck (24) von der Bergrettung Hallstatt machten sich auf den Weg, um den Kleinen zu suchen. Gegen 10 Uhr dann das große Aufatmen. "Racker wurde auf 650 Höhenmetern gefunden.

Und er war in überraschend gutem Zustand. "Er war wohlauf, hat sich sogar ziemlich gefreut, uns zu sehen", sagt Unterberger gegenüber "Heute". Der Rüde wurde ins Tal und dann zurück zu seinem Frauerl gebracht - die sich natürlich riesig freute ihren kleinen Racker wieder zu haben. 

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