Radarfotos gelten jetzt als Beweis bei anderen Delikten

Angekündigt war diese Gesetzesnovelle, doch am Wochenende ist sie fast unbemerkt in Kraft getreten: Ab jetzt können in Österreich die Fotos von Radarkameras nicht nur zum Nachweis von Geschwindigkeitsübertretungen verwendet werden, sondern auch für eine Reihe anderer Vergehen.

Die Bilder gelten seit Samstag als Beweis für das Verwenden von Handys ohne Freisprecheinrichtung (Telefonieren, Nachrichten schreiben und Internetsurfen), für Verstöße gegen die die Gurt- und Helmpflicht, mangelnde Kindersicherung (z.B. kein Kindersitz) oder dem Transport von mehr Personen als das Fahrzeug zugelassen ist.

"Die besten Regeln helfen nichts, wenn sie nicht auch kontrolliert werden. Wer mit dem Handy am Ohr in eine Radarfalle tappt, wird ab jetzt zusätzlich bestraft. Damit gehen wir gezielt gegen die häufigste Unfallursache Ablenkung am Steuer vor", sagt Verkehrsminister Jörg Leichtfried, der die Gesetzesänderung forcierte.

Was sich für Autofahrer 2017 noch änder, lesen Sie .

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