Cardio-Vergleich

Radfahren oder Laufen: Das richtige Training

Beide Sportarten verbessern Ausdauer und helfen beim Abnehmen. Doch je nach Ziel hat eine Trainingsform klare Vorteile.
Heute Life
04.08.2026, 09:44
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Laufen oder Radfahren – diese Frage stellen sich viele Hobbysportler. Die Antwort hängt stark vom persönlichen Ziel ab. Eines haben beide Trainingsformen gemeinsam: Sie verbessern die Ausdauer, stärken Herz und Kreislauf und können beim Fettabbau unterstützen.

Wer neben Ausdauer auch Kraft und straffere Beine aufbauen will, sollte eher aufs Rad steigen – vorausgesetzt, man fährt nicht immer im leichten Gang. Radfahren fordert Oberschenkel, Gesäß und Wadenmuskulatur besonders stark.

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Laufen punktet dagegen bei der Herz-Kreislauf-Fitness, nach Angaben von Women's Health. Es trainiert besonders effektiv die maximale Sauerstoffaufnahme – also die Fähigkeit des Körpers, bei Belastung Sauerstoff zu verwerten.

Gelenkschonend oder flexibel?

Radfahren gilt als besonders gelenkschonend und ist daher ideal für den Wiedereinstieg nach Verletzungen oder bei Knieproblemen. Laufen erfordert dagegen nur Schuhe und kann überall stattfinden – maximale Flexibilität ohne teures Equipment.

Für Einsteiger empfehlen Experten drei bis vier Laufeinheiten pro Woche mit je 20 bis 30 Minuten. Radfahrer sollten ebenfalls drei bis vier Einheiten einplanen, jedoch mit 30 bis 60 Minuten Dauer. Idealerweise ergänzt man beides mit zwei bis drei Krafttrainings pro Woche.

Die richtige Intensität

Eine moderate Intensität ist oft effektiver als ständiges Auspowern. Beim sogenannten Zone-2-Training bleibt der Puls niedrig genug, um sich noch unterhalten zu können. Das verbessert die Fettverbrennung und schont den Körper.

Entscheidend ist letztlich: Wähle das Training, das du regelmäßig in deinen Alltag integrieren kannst. Wer beim Laufen Knieschmerzen hat, ist mit dem Rad besser beraten. Wer kein teures Equipment kaufen will, greift zu den Laufschuhen.

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