Radfahrer sind weniger einsam

Gesünder, schlanker, fitter und entspannter - Wie sich Radfahren auf die Gesundheit auswirkt, zeigt eine Studie der BOKU Wien.
Autofahren, öffentliche Verkehrsmittel und viel sitzen - Wer sich weniger bewegt, lebt ungesünder. Eine groß angelegte europäische Studie belegt: Radfahren hat tatsächlich viele Vorteile - auch für das Gehirn und die Lebensfreude.



Das Ergebnis: Menschen, die regelmäßig Rad fahren, fühlen sich gesünder, sind geistig fitter, weniger gestresst und lernen mehr Leute kennen als Menschen, die mit den Öffis oder dem Auto unterwegs sind und erreichen mühelos die Bewegungsempfehlung der WHO. Auch ihr Gewicht liegt im Durchschnitt unter denen, die sich sitzend fortbewegen.

Radfahren bringt den Kreislauf in Schwung, die Muskeln in Bewegung und auch das Gehirn wacht auf. Fährt man mit dem Rad zur Arbeit, ist eine Steigerung des Leistungsfähigkeit des Gehirns festzustellen. Rennradfahren soll zudem eine stimmungsaufhellende und beruhigende Wirkung haben.

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Forscher der BOKU Wien leiteten dazu im Zeitraum von drei Jahren (von 2015 bis 2018) eine groß angelegte Studie, bei der 15 Partneruniversitäten teilnahmen. Mehr als 8.000 Menschen in sieben europäischen Städten wurden zu ihrem Verkehrsverhalten und ihrer allgemeinen Verfassung befragt. Aktuell untersuchen die Wissenschaftler weiter, welche genauen Areale des Gehirns das Radfahren aktiviert.

Es ist durchaus anzunehmen, dass Radfahrer tendenziell zu einem gesünderen Lebensstil neigen. Dass mehr Bewegung jeder Art zu integrieren förderlich ist, versuchen auch schon andere Forschungen zu zeigen. Schon die Forschungsarbeiteiner Neurowissenschaftlerin zum Thema Laufen bestätigte einen Zusammenhang zwischen der körperlichen Aktivität und geistiger Verfassung.

(GA)

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