Objekt unbekannter Herkunft

Schwarzer Koloss an Italiens Küste sorgt für Rätsel

Ein meterhoher schwarzer Zylinder wurde an Italiens Küste entdeckt. Seine Herkunft bleibt trotz Aufklärung über die Art des Objekts unklar.
Newsdesk Heute
01.09.2026, 07:18
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Am Strand von Alassio, einem beliebten Badeort südwestlich von Genua, sorgte ein riesiger schwarzer Plastikkoloss für Aufsehen.

Badegäste entdeckten am 22. August einen abgerundeten, etwa zwei Meter hohen und fünf Meter langen Zylinder am Strand.

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Die Behörden sperrten den Bereich ab und sicherten das Objekt. Am darauffolgenden Dienstag wurde der Plastikkörper mithilfe eines Baggers entfernt, indem die Luft herausgelassen und das Objekt abtransportiert wurde.

Wie "l'essentiel" berichtet, handelt es sich bei dem Fund um einen sogenannten Fender. Diese großen, luftgefüllten Puffer werden in der Schifffahrt eingesetzt, um Schäden beim Anlegen im Hafen oder beim Umladen von Fracht zu verhindern.

Der am Strand angespülte Fender dürfte ein Modell des Typs Yokohama-Fender sein, das sich durch seine mit Druckluft gefüllte Konstruktion auszeichnet.

Herkunft des Fundes bleibt unklar

Trotz der Identifizierung des Objekts gibt es weiterhin Rätsel um dessen Ursprung. Drei Theorien stehen im Raum: Einerseits wird vermutet, dass der Fender ursprünglich im Hafen von Vado Ligure verwendet wurde, der nur etwa eine Autostunde entfernt liegt.

Andererseits könnte er von einem Kreuzfahrtschiff stammen, das auf der nahegelegenen Route unterwegs war. Eine weitere Möglichkeit ist, dass der Fender ein Überbleibsel der russischen Schattenflotte ist, deren Schiffe wegen Sanktionen ihre Ladung auf dem offenen Meer umschlagen und dafür zwingend solche Fender benötigen.

Vor Kurzem wurde in der Nähe von Istanbul ein weiterer spektakulärer Fund gemacht: Dort strandete der Tanker Omskiy-107, der nach einem ukrainischen Drohnenangriff führerlos etwa 800 Kilometer durch das Mittelmeer trieb.

Die Schäden am Schiff sind auf Videoaufnahmen deutlich zu sehen, vor allem an der Kapitänsbrücke. Ob Öl ausläuft, ist derzeit nicht bekannt. Die türkische Küstenwache ist vor Ort im Einsatz.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 01.09.2026, 08:12, 01.09.2026, 07:18