Drama vor der Küste Sardiniens: Die acht Millionen Euro teure Luxusjacht Angiola II ist vor der Costa Smeralda zwischen der Insel Cappuccini und Capo Ferro gesunken. Auslöser des Unglücks war ein Motorschaden, der einen Brand auslöste.
Zu dem Zeitpunkt befanden sich 14 Personen an Bord. Die Crewmitglieder und Gäste konnten rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden. Sie wurden von privaten Booten in die Ortschaft Poltu Quatu auf Sardinien gebracht, schreibt die "Krone" unter Berufung auf italienische Medien.
Das Schiff selbst konnte nicht mehr gerettet werden. Nachdem das Feuer gelöscht war, drang Wasser in den Rumpf ein und die Luxusjacht sank auf den Grund. Sie soll jetzt in einer Tiefe von sieben Metern liegen.
Die Stelle wurde mit schwimmenden Sperren abgesichert. Behörden überwachen den Unfallort, bis ein spezielles Bergungsschiff anrücken kann. Der Besitzer soll ebenfalls vor Ort geblieben sein. Er wartet nun auf die Küstenwache und die Hafenbehörde von La Maddalena.
Für ihn dürfte die Situation doppelt bitter sein. Der Mann soll die Luxusjacht, die 2020 gebaut wurde, erst vier Tage zuvor erworben haben. Die Ermittlungen zur Ursache des Motorschadens und des anschließenden Feuers laufen.