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Rammstein-Skandal: Lindemann taucht vor Konzert unter

Nach den schwerwiegenden Anschuldigungen stellen sich viele gegen Till Lindemann. Nun ist der Rammstein-Frontmann von einer Plattform verschwunden.

Till Lindemann sieht sich mit enormen Anschuldigungen konfrontiert.
Till Lindemann sieht sich mit enormen Anschuldigungen konfrontiert.
IMAGO/Gonzales Photo

Der Skandal rund um die polarisierende Band Rammstein, in dessen Zentrum sich das vermeintlich übergriffige Verhalten von Till Lindemann (60) befindet, spaltet ihre Fans. Nachdem eine Irin von ihren Erfahrungen bei einer der berüchtigten After-Show-Partys der Musiker berichtet hatte, behaupteten weitere Frauen für Sex mit dem Frontmann der Band gecastet worden zu sein. Während einige Kartenbesitzer die im Raum stehenden Missbrauchsvorwürfe als Lügen abtun und sich an die Unschuldsvermutung klammern, trennen sich anderen bereits von ihren gekauften Tickets.

Die kommenden Shows der deutschsprachigen Metal-Musiker in München sollen jetzt nur unter verschärften Bedingungen stattfinden können. Laut mehreren Medienberichten wollen mehrere politische Partein die Konzerte sicherer machen und sprechen sich aus diesem Grund gegen die umstrittene "Row Zero" sowie die Aftershow-Partys aus. Bei ihrer Performance in der bayerischen Hauptstadt darf der Bühnengraben laut "AZ" ausschließlich von Personen mit "klarer Funktion" betreten werden, wie Sicherheitspersonal oder der Feuerwehr.

Der Veranstalter sowie die Verantwortlichen für die Location lassen außerdem verkünden, dass es keine Feier nach dem Konzert geben werde. Das Bandumfeld stellt diese Entscheidung jedoch infrage und betont soll betonen, dass es noch nicht sicher sei, ob die Aftershowparty stattfindet.

Frauen auf Social Media laut, Lindemann leise

Neben den direkten Auswirkungen auf die kommenden Events der Künstler, passiert auch hinter den Kulissen einiges. So soll Rammstein angesichts der Anschuldigungen bereits Kontakt zu einer Anwaltskanzlei aufgenommen haben. Außerdem habe sich die Band von der russischen "Casting Direktorin", die für Lindemann aus der Menge der Fans geeignete Sexualpartnerinnen ausgesucht und sie anschließend in den Backstage-Bereich eingeladen haben soll, distanziert.

Die Diskussion darüber, was wirklich hinter der Bühne vorgefallen sein soll, findet primär im digitalen Raum statt. Auch die potenziellen Opfer der Rammstein-Maschinerie haben sich vor allem auf den sozialen Netzwerken zu Wort gemeldet. Besonders das ausführliche Statement der YouTuberin Kayla Shyx (21) hat den Diskurs vorangetrieben. In einem 30-minütigen Video schildert die Influencerin welche Erfahrungen sie bei einem Konzert gemacht haben soll.

Till Lindemann hat sich bisher zu den Vorwürfen gegen ihn, die von Machtmissbrauch gegenüber seinen jungen, weiblichen Fans bis hin zu sexuellen Übergriffen reichen, nicht geäußert. Mittlerweile sieht es so aus, als sei der Sänger online untergetaucht. Seine Instagram-Seite, auf der ihm bis vor kurzem 1,2 Millionen Menschen folgten, scheint gelöscht worden zu sein. Der offizielle Band-Account bleibt bisher bestehen, die Kommentarfunktion soll allerdings eingeschränkt worden sein.

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    Schauspieler Florian David Fitz transportiert seinen Hund auf die etwas andere Art.
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    Instagram/florian.david.fitz