In Leipzig ging am Montag der islamfeindliche Pegida-Ableger Legida zum ersten Jahrestag des Bestehens für eine Kundgebung auf die Straße. Mehrere tausend Menschen setzten aus Protest mit einer Lichterkette ein Zeichen für Toleranz und ein friedliches Miteinander. Im Leipziger Stadtteil eskalierte aber die Situation. Laut Polizei randalierten rund 250 vermummte des "rechten Klientel", es gab Brandanschläge und massive Sachbeschädigungen.
Krasse Schäden in
— Nicole (@NicoleB_BILDde)
In Leipzig ging am Montag der islamfeindliche Pegida-Ableger Legida zum ersten Jahrestag des Bestehens für eine Kundgebung auf die Straße. Mehrere tausend Menschen setzten aus Protest mit einer Lichterkette ein Zeichen für Toleranz und ein friedliches Miteinander. Im Leipziger Stadtteil eskalierte aber die Situation. Laut Polizei randalierten rund 250 vermummte des "rechten Klientel", es gab Brandanschläge und massive Sachbeschädigungen.
Die Polizei und Augenzeugen berichteten von Dutzenden Randalierern, die erst Pyrotechnik zündeten und dann Fensterscheiben mit Steinen einwarfen. Es handle sich bei den Tätern um "eine rechte Klientel aus dem Fußballbereich". Am späten Abend konnte die Polizei die Täter festsetzen und die Lage unter Kontrolle bringen, Identitätsfeststellungen folgten.
Zuvor hatte die Gruppe aber schwere Schäden angerichtet. Ein Brandsatz wurde auf die Bahnstrecke Leipzig-Dresden geworfen, der Zugverkehr musste eingestellt werden. Polizisten wurden attackiert, Brandsätze flogen auch auf Gebäude des Stadtteils. Die Polizei wurde erst mit Wasserwerfern und gepanzerten Fahrzeugen der Lage Herr.