Arnie und Startelf geschont

Rangnick ändert vor "Finale" wieder seinen Plan

Vor Österreichs letztem Gruppenspiel gegen Algerien hat ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick seinen Plan noch einmal komplett umgekrempelt.
Sport Heute
23.06.2026, 22:13
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Am Sonntag geht es um alles. Österreich trifft am letzten Spieltag der Gruppenphase auf Algerien, dieses Spiel ist entscheidend im Kampf um den Aufstieg. Denn mit einem Remis gegen die "Wüstenfüchse" hat Rot-Weiß-Rot den zweiten Tabellenplatz der Gruppe J hinter dem bereits feststehenden Gruppensieger Argentinien sicher. Und damit auch den fixen Aufstieg ins Sechzehntelfinale der WM.

Ein Unentschieden würde wohl auch den punktgleichen Algeriern, die nur aufgrund der schlechteren Tordifferenz hinter Rot-Weiß-Rot liegen, zum Weiterkommen reichen. Mit einem Sieg wäre Österreich ebenso Zweiter, siegen die Nordafrikaner, würden diese an Rot-Weiß-Rot vorbeiziehen.

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ÖFB-Boss Schöttel spricht

Besonders pikant dabei: Die Partie gegen Algerien bildet das Finale der Gruppenphase. Das heißt, es ist schon im Vorfeld klar, welches Ergebnis zum Weiterkommen reicht. Sogar eine knappe Niederlage könnte ausreichen. Das eröffnet freilich Spekulationen. Als Zweiter würde der Sieger der Gruppe H warten, wohl Spanien, als Gruppen-Dritter könnte es gegen Kanada oder die Schweiz gehen. Rechen-Spielchen, von denen ÖFB-Sportdirektor Peter Schöttel nichts wissen wollte. "Dass es diese Konstellation geben könnte, wussten wir schon seit Monaten. Wichtig für beide ist, dass sie weiterkommen. Und wenn zwei Mannschaften aufeinandertreffen, die in der Weltrangliste auch eine ähnliche Platzierung haben, dann ist auch ein Unentschieden nicht das ganz ungewöhnlichste Ergebnis", so Schöttel nüchtern im "ORF".

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Spekulationen über das mögliche Umgehen von Spanien im Sechzehntelfinale wollte der ÖFB-Sportdirektor derweil nicht kommentieren. "Über allem steht, dass man die Vorrunde übersteht. Es wäre natürlich ein Gegner, den man sich nicht unbedingt wünscht", so Schöttel.

Rangnick ändert seinen Plan

Verletzte oder andere Probleme gibt es nach dem intensiven Argentinien-Duell nicht. "Ein paar werden dieses Spiel noch einige Tage in den Knochen haben. Der Gegner war nicht nr sehr gut, sondern hat auch sehr hart gespielt", meinte Schöttel. Deshalb hat Trainer Ralf Rangnick auch seinen Plan kurzfristig geändert, wie nach dem Auftaktsieg gegen Jordanien seinen Spielern einen freien Tag eingeräumt. Für Mittwoch wurden das eigentlich angesetzte ÖFB-Training und die Medientermine danach abgesagt. Die Teamspieler können tun, was sie wollen. Am Dienstag folgte ein Spielersatztraining. Marko Arnautovic, gegen Argentinien eingewechselt, wurde geschont, genauso wie die Startelf.

Am Donnerstag wird dann noch einmal im Harder Stadium von Santa Barbara trainiert, dann folgt die Anreise zum Spielort Kansas City. Am Freitag folgen dann eine Pressekonferenz und das Abschlusstraining.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 23.06.2026, 22:16, 23.06.2026, 22:13
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