Fussball

Rapid-Ansage nach 1:0! "Abgerechnet wird am Schluss"

Mit dem 1:0-Erfolg gegen Schlusslicht Admira ist der Weihnachtsfrieden bei Rapid eingekehrt. Thorsten Schick gab sich trotzdem kämpferisch.
Markus Weber
19.12.2020, 20:01

Gegen die völlig überforderten Südstädter hatte Ercan Kara Grün-Weiß bereits in der 20. Minute in Front geköpft. Bezeichnenderweise eine Maßflanke von Taxi Fountas verwertet. Zuletzt hatten die beiden Stürmer mit dem Elfmeter-Krach von Salzburg für Wirbel gesorgt. Nun ist der grün-weiße Weihnachtsfrieden eingekehrt. 

"Spricht für die Stimmung"

Das unterstrich auch Thorsten Schick, der sich den Griechen nach dem 1:1-Remis gegen die Wiener Austria noch auf dem Feld vorgeknöpft hatte. "Der Taxi hat eine super Flanke gespielt, sie haben sich nach dem Tor umarmt, ich glaube, das spricht für die Stimmung in der Mannschaft", erklärte Schick bei "Sky". 

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Genauso zufrieden war der 30-Jährige mit dem knappen, aber trotzdem hochverdienten Erfolg. "Ich nehme auch ein dreckiges 1:0. Es war einfach nur wichtig, dass wir dieses Spiel gewinnen, dass wir das Jahr gut abschließen. Wir haben es uns verdient, dieses Jahr mit einem ,Dreier´ zu beenden", so der Flügelflitzer weiter. "Wir hatten das Herz am rechten Fleck, jeder hat alles gegeben", unterstrich Schick.

"Abgerechnet wird am Schluss"

Gleichzeitig ließ der Außenbahnspieler eine Kampfansage folgen: "Wir haben in letzter Zeit oft eine am Deckel bekommen, aber jeder kann die Tabelle lesen, mit dem Sieg schaut es nicht so schlecht aus für uns. Das ist eine Genugtuung. Wir sind vorne dabei, die Saison ist noch lange und abgerechnet wird am Schluss." 

Kühbauer dämpft Erwartungen

Sichtlich erleichtert war auch Rapid-Coach Didi Kühbauer, waren schließlich die letzten drei Pflichtspiele in drei Wettbewerben ohne Sieg zu Ende gegangen (2:2 gegen Molde, 0:3 gegen Wattens, 2:6 gegen Salzburg). "Wir haben gewonnen, zu null gespielt. Das war heute in wunderschöner Tag für uns", so der 49-Jährige. 

Die Diskussionen der letzten Wochen samt Abrechnung mit seinen Kritikern wollte Kühbauer nicht überbewerten. "Ich weiß, dass man bei Rapid immer Stress hat. Trotzdem ist es der beste Klub, bei dem man arbeiten kann. Was die Jungs in diesem Jahr gemacht haben, das spricht schon für die Mannschaft. Klar gibt es einige, die meinen, die ,Mission 33´ ist das Entscheidende, aber wir sind am Limit", wollte der grün-weiße Coach die Erwartungen nicht zu hoch setzen.