Das Rennen um einen der wichtigsten Jobs im österreichischen Fußball nimmt Fahrt auf: Nach der Entlassung von Peter Schöttel sucht der ÖFB einen neuen Sportdirektor – und mittlerweile gibt es eine ganze Reihe prominenter Kandidaten.
Als Favorit auf die Schöttel-Nachfolge gilt weiterhin Ex-Teamspieler Sebastian Prödl. Doch jetzt bekommt der 39-Jährige offenbar Konkurrenz aus Hütteldorf.
Wie die "Salzburger Nachrichten" berichten, soll auch Rapid-Sportgeschäftsführer Markus Katzer Interesse am frei gewordenen Posten beim ÖFB zeigen.
Der 46-Jährige kennt das österreichische Fußballgeschäft bestens. Seit Anfang 2023 verantwortet Katzer den sportlichen Bereich bei Rapid, davor war der ehemalige ÖFB-Teamspieler bei der Vienna tätig.
Unter seiner Führung stellten die Hütteldorfer ihren Kader in den vergangenen Jahren neu auf. Nun könnte für Katzer der Sprung zum Verband zum Thema werden. Er ist allerdings längst nicht der einzige Name, der rund um die Schöttel-Nachfolge kursiert.
Laut dem Bericht wird auch Ex-ÖFB-Stürmer Marc Janko als möglicher Kandidat gehandelt. Der 42-Jährige ist nach seiner aktiven Karriere als TV-Experte für Sky tätig.
Ebenfalls auf der Liste: Österreichs Co-Trainer Stefan Oesen und Peter Stöger. Mit Günter Kreissl wird zudem ein Mann aus den eigenen Reihen genannt. Der ehemalige Sturm-Graz-Sportchef arbeitet bereits seit mehreren Jahren beim ÖFB und ist dort unter anderem für Nachwuchsförderung und Tormannausbildung zuständig.
Damit zeichnet sich ein breites Kandidatenfeld ab. Neben Favorit Prödl stehen mit Katzer, Janko, Oesen, Stöger und Kreissl gleich mehrere bekannte Namen im Raum. Allzu schnell muss der ÖFB die Entscheidung allerdings nicht treffen. Der neue Sportdirektor soll bis Ende des Jahres feststehen.