"Wird Überraschungen geben"

Tore und Leader weg! So plant Rangnick den ÖFB-Umbruch

Arnautovic fehlt, Sabitzer pausiert, Alabas Zukunft ist offen. Ralf Rangnick muss das ÖFB-Team umbauen - und hat vor allem ein Tor-Problem.
Sport Heute
14.09.2026, 08:06
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Ralf Rangnick muss sein ÖFB-Team nach der WM neu aufstellen – und steht dabei vor Schlüsselfragen: Wer sind die neuen Leader? Wer soll künftig die Tore schießen?

Mit Marko Arnautovic fehlt dem Teamchef ab sofort Österreichs Rekordtorschütze. Der 37-Jährige traf 49 Mal für Österreich, war über Jahre eine der wichtigsten Offensivwaffen.

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Doch "Arnie" ist nicht die einzige Stütze, die Rangnick wegbricht. Marcel Sabitzer legt eine Pause im ÖFB-Team ein. Damit fehlt der für Rangnick beste ÖFB-Spieler der WM und ein Mann, der in seiner Teamchef-Ära immer wieder für entscheidende Tore sorgte und der Motor im Spiel war.

Rangnick fehlen Tore und Führungsspieler

Auch hinter Kapitän David Alaba steht ein großes Fragezeichen. Alaba ist weiterhin vereinslos. Sein letztes Pflichtspiel bestritt der 34-Jährige Anfang Juli beim WM-Aus gegen Spanien. An Gerüchten über seine Zukunft mangelte es zuletzt nicht, einen neuen Klub gibt es aber weiterhin nicht.

Über seine Zukunft im ÖFB-Team hat sich Alaba bisher nicht öffentlich geäußert.

Damit fehlen Rangnick nicht nur drei der größten Namen seiner Mannschaft. Der Teamchef verliert auf einen Schlag enorme Erfahrung und Führungsqualität.

Rangnick muss jetzt Antworten finden. Wer übernimmt die Verantwortung? Wer schießt die Tore?

Zeit für Umbruch

Der Zeitpunkt für einen Umbau könnte kaum passender sein. Der erste Lehrgang nach einem Großereignis ist traditionell der Beginn einer neuen Ära. Rangnick bekommt diesmal zwei Wochen und gleich vier Partien, um neue Spieler zu testen.

Dass der Teamchef seinen Kader verändern wird, scheint klar. Offen ist, wie radikal Rangnick den Umbruch angeht. Rangnick verriet bereits am Freitag bei der ÖFB-Aufsichtsratssitzung, dass es "in der Aufstellung die eine oder andere Überraschung" geben werde. Namen nannte er keine.

An jungen Kandidaten mangelt es jedenfalls nicht. Salzburg-Kicker Nikolas Veratschnig hat bereits in der Vergangenheit an die Tür des Nationalteams geklopft. Auch Sturm-Juwel Jacob Hödl hat sich mit seinen Leistungen in den Vordergrund gespielt.

Adewumi als Sturm-Hoffnung

Besonders spannend ist Oluwaseun Adewumi. Der Offensivmann hat beim deutschen Zweitligisten Hertha BSC einen starken Saisonstart hingelegt und bereits drei Tore erzielt.

Genau solche Spieler könnte Rangnick jetzt brauchen. Adewumi bringt nicht nur Torgefahr mit, sondern auch Tempo - eine Qualität, die der ÖFB-Offensive guttun würde.

red,14.09.2026, 08:06
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