Noch gibt es keine Liga-Sanktionen nach dem Derby-Eklat, das Urteil wurde vertagt .
Der Bundesliga-Strafsenat verhandelte am Montag in den Abendstunden mögliche Sanktionen für den Derby-Eklat vor einer Woche.
Hooligans von Rapid und der Austria hatten sich mit Leuchtraketen und Böllern beworfen, lieferten sich am Rasen eine wilde Schlägerei. Im Beisein von Vertretern beider Vereine kam es vorerst zu keinem Urteil.
Aufgrund der Fülle an Video-Material ist ein weiterer Termin fällig. Liga-Boss Ebenbauer hatte zuletzt überlegt, Partien nach Böllerwürfen abzubrechen.
"Das ist völlig vorbei an der Realität. Dann provoziere ich Spielabbrüche", konterte Rapid-Trainer Klauß auf "Sky".
"Wir müssen mit den Fans Lösungen erarbeiten. Es geht auch um einen besseren Polizeieinsatz. In Deutschland sind bei hochbrisanten Spielen mehr Sicherheitsmaßnahmen."
ÖFB-Teamchef Rangnick meint zu "Heute": "Die wichtigsten Personen sind die Spieler, das sollten die Fans vielleicht auch mal so sehen. Für sie und den Trainer ist es schade, dass sie zum zweiten Mal einen Derby-Sieg nicht genießen können."