Rapid-Coach Kühbauer: Wer, wenn nicht er?

Kühbauer, Herzog, Feldhofer – wer trainiert Rapid ab Sommer?
Kühbauer, Herzog, Feldhofer – wer trainiert Rapid ab Sommer?GEPA
Dreht sich in Hütteldorf bald das Trainer-Karussell? Didi Kühbauer hat keinen neuen Vertrag. Ferdinand Feldhofer und Andi Herzog sind im Gespräch.

Zwei Spiele, zwei Siege, Tabellenplatz zwei, nur einen Zähler hinter Spitzenreiter Salzburg – Rapid startete stark in das Frühjahr, hat im Titelrennen alle Chancen. Dennoch ist nicht klar, ob Didi Kühbauer nächste Saison noch Trainer sein wird. Sein Vertrag läuft im Sommer aus, Präsident und Sportchef gaben zuletzt kein klares Bekenntnis zum Coach ab. Dieses Spiel auf Zeit ärgert Klub-Ikone Hans Krankl. "Wenn Barisic gefragt wird: 'Wollen Sie mit Kühbauer verlängern?', so muss er als Sportdirektor sagen: 'Ja, ich will, aber es gibt noch Zeit abzuwarten.' Aber das, was er gesagt hat, also dass er nichts sagt, das war nicht gut für den Didi Kühbauer", meinte er.

Feldhofer in Favoritenrolle

Diese Hinhalte-Taktik lässt den Schluss zu, dass Rapid noch andere Optionen hat. Aber wer, wenn nicht Kühbauer? Sky-Experte Alfred Tatar brachte zuletzt Ferdinand Feldhofer ins Spiel. Ein heißer Tipp. Der 49-Jährige hat in Hütteldorf Kultstatus. 2005 ebnete er mit seinem 2:1-Siegtor bei der Admira in Minute 93 Rapid den Weg zum Meistertitel. Als Trainer liefert er derzeit bei Wolfsberg ab. Praktisch: Auch sein Vertrag endet im Sommer, wurde noch nicht verlängert.

Neben Feldhofer taucht auch der Name Andi Herzog auf – wie immer, wenn bei Rapid ein Sport-Posten zu vergeben ist.

Noch ist freilich Kühbauer im Amt, doch auch er hat einen Plan B: "Rapid ist eine unglaublich gute Adresse, aber mein Ziel ist schon, dass ich irgendwann auch in anderen Ligen tätig sein kann."

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