Nach drei Jahren im Amt war der Erz-Grün-Weiße am 10. November beurlaubt worden. Dem war eine wochenlange Talfahrt mit Rang sieben in der Meisterschaft und dem letzten Platz in der Europa-League-Gruppenphase vorausgegangen. Die 1:4-Abfuhr von Wolfsberg hatte das Fass dann zum Überlaufen gebracht. Steffen Hofmann und Thomas Hickersberger übernahmen interimistisch.
Beim grün-weißen Anhang hat Kühbauer seinen Status als Rapid-Ikone aber nicht verloren. Dies zeigten die Ultras im vorerst letzten Spiel mit Fans auf den Rängen mit einem Transparent.
"Echte Rapidler sind bei uns immer willkommen. Danke für alles, Didi", stand auf dem Transparent, das der harte Kern des grün-weißen Anhangs in der 60. Minute entrollte.
Bereits davor hatte der Block West für Stimmung gesorgt. Schon im Vorfeld erklärten die Ultras, ihren Stimmungsprotest gegen die seit Oktober geltende 2G-Regelung im Stadion aufzugeben. Trotzdem waren gerade 8.900 Fans ins Allianz Stadion gekommen.