Ein Jahr ohne Zuschauer ist vergangen, das hat auch die Kicker selbst verändert. Im Gespräch mit der APA klärt Rapid-Tormann Strebinger auf, wie es ihm im Geister-Stadion geht.
"Ich habe mich komisch und fast schlecht gefühlt. Obwohl es ein Topspiel, ein echter Schlager war, war es schwer, in Spitzenspielstimmung zu kommen", erinnert sich der 28-Jährige ans erste Geisterspiel gegen Salzburg.
Der Schlussmann der Hütteldorfer vermisst die gegnerische Fankurve im Nacken: "Mir taugt das richtig. Es mag für manche unverständlich klingen, aber beispielsweise beim LASK im engen Stadion in Pasching, da habe ich immer versucht, die Negativität der Linzer Fans in positive Energie umzuwandeln. Ist dort auch immer recht gut gelungen."
Natürlich fehlen auch die eigenen Fans: "Wenn 20.000 Fans bei einem Heimspiel gleich angespannt sind wie du selbst und du einen Ball gut hältst, ist das ein Wahnsinn."