Monster-Programm für Rapid! Die Hütteldorfer bekommen es in der Liga nun zwei Mal mit Salzburg zu tun (Mittwoch daheim, am 7. Mai auswärts). Dazwischen, nämlich am Sonntag, steigt in Klagenfurt das Cup-Finale gegen Sturm Graz.
Trainer Zoran Barisic hat die Qual der Wahl: Schont er am Mittwoch im Heimspiel gegen die "Bullen" einige Stammkräfte, um vier Tage später aus dem Vollen schöpfen zu können? Oder nimmt er volles Risiko? "Ich kann jetzt eigentlich nur falsch antworten", gab sich der 52-Jährige im Rahmen einer Medienrunde im Allianz Stadion bedeckt. "Ich suche mit den Spielern das Gespräch, stimme mich auch mit der sportmedizinischen Abteilung ab. Ich werde nicht auf Rückennummern schauen."
Fakt ist: Rapid sollte auch gegen Salzburg liefern, um in der Meisterschaft zumindest Rang vier zu verteidigen. "Ich bin guter Dinge, dass mindestens ein Punkt in Hütteldorf bleibt", sagt Thorsten Schick. "Gefühlt haben wir das Spiel eh schon verloren. Also können wir nur gewinnen." Der Defensivmann meint damit die externe Erwartungshaltung.
Das bittere 1:3 gegen den LASK hat Rapid "hart und direkt" analysiert. Unter anderem war die lethargische Anfangsphase Thema. "Wir müssen ab dem Anpfiff bei 100 Prozent sein", fordert Barisic. "Wir müssen vom Kopf her bereit sein. Wir haben schon bewiesen, dass wir Außergewöhnliches leisten können. Auf der anderen Seite haben wir Phasen, wo du dich fragst, warum wir nicht in die Gänge kommen. Leider haben wir eine sehr hohe Fehlerquote."
Rund 15.000 Fans werden am Mittwoch zum Kracher gegen Salzburg erwartet. Dass das Allianz Stadion nicht voll wird, liegt vor allem am Wochentag. "Ich hätte mir einen anderen Termin gewünscht", sagt Barisic.