Nach Skandal-Derby

Rapid plant individuelle Tickets und härteren Fan-Kurs

Rapid soll nach dem Skandal-Derby vor einem Kurswechsel im Umgang mit den organisierten Fans stehen.
Sport Heute
25.03.2026, 19:32
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Nach den Ausschreitungen im Wiener Derby, die einmal mehr eine empfindliche Geldstrafe der Liga und Sperren der Fansektoren in Rapid-Heimspielen gegen Topklubs zur Folge hatten, dürfte der Klub an einem deutlich strengeren Umgang mit Teilen der eigenen Fanszene arbeiten. Das berichtet der "Kurier".

Auslöser war der jüngste Eklat in Favoriten, als Pyrotechnik auch in Richtung Familiensektor geworfen wurde. Das Derby gegen die Austria ging 0:2 verloren, stand in der Schlussphase während der langen Unterbrechung sogar vor dem Abbruch.

Der Bogen dürfte damit überspannt worden sein. Im Bericht über die härtere Gangart gegenüber des "Block West" wird ein Maßnahmen-Paket des Klubs verraten.

Die wichtigsten Punkte: Personalisierte Tickets im gesamten Stadion, schwer überwindbare Drehkreuze, mehr Kontrolle bei Fanströmen und Auswärtsspielen, strengere Regeln für befreundete Fangruppen aus dem Ausland.

Personalisierte Tickets sind in vielen internationalen Ligen Standard, auch etwa bei größeren Konzerten hierzulande.

Warum Rapid dieses Mal härter durchgreifen dürfte, als bei zahlreichen vergangenen Ausschreitungen in den letzten Jahren – etwa nach der Massenschlägerei zwischen den rivalisierenden Wiener Fanlagern im Allianz Stadion 2024? Eine brisante Sponsoren-Verhandlung könnte den entscheidenden Hinweis liefern. Der "Kurier" schreibt von einem Deal, der kurz vor dem Abschluss gestanden sei und "in Hütteldorf einiges verändert hätte". Infolge der hässlichen Szenen in der Generali Arena scheint dieser Vertrag auf Eis zu liegen.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 25.03.2026, 19:59, 25.03.2026, 19:32
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