"Die Nachricht, dass ich jetzt wieder unterwegs bin - auch bei Auswärtsspielen ist zu Hause suboptimal angekommen, sagen wir mal so. Es ist nicht unbedingt das Gelbe vom Ei für die Familie. Aber das ist jetzt mal eine Zeit lang so und dann sehen wir weiter", sagt Hofmann im Talk mit Laola 1.
Weil der Rapid-Rekordspieler nur die B-Lizenz besitzt, dürfte er sowieso nur ein halbes Jahr Trainer sein, danach bräuchte er einen Strohmann. Sportdirektor Zoran Barisic hofft auf eine längere Amtszeit.
Auch Willi Schuldes, Boss von Rapid II und Akademie- und Nachwuchsleiter, kann sich ein längeres Hofmann-Engagement vorstellen: "Auf alle Fälle! Aber man muss natürlich fragen, ob Steffen das will. Er hat es nicht auf seinem unmittelbaren Karriereplan gehabt, aber die Entscheidung hat Zoki Barisic. Wir werden uns austauschen und das beobachten."
Um seinen Status als Rapid-Legende macht sich Hofmann selbst keine Sorgen: "Was soll passieren? Jeder weiß, dass das nicht mein Ziel ist, Trainer zu werden. Aber jetzt bin ich es einmal vorläufig, ich freue mich auf die Aufgabe. Ich bin von der Qualität der Jungs überzeugt, sie sind jung, werden viel lernen müssen, das wird vielleicht auch mal wehtun."
Hofmanns Trainer-Ziele? "Wir wollen schönen, erfolgreichen Fußball spielen und das Wichtigste ist, dass wir die Jungs weiterentwickeln und möglichst viele bald in der Kampfmannschaft sehen."