Die SV Oberbank Ried hat sich im Hinspiel des Bundesliga-Playoff-Finales gegen den SK Rapid eine gute Ausgangsposition gesichert. Die Innviertler setzten sich am Freitagabend mit 2:1 (1:0) durch und dürfen damit weiter vom letzten Europacup-Ticket träumen. Die Entscheidung fällt am Pfingstmontag (17 Uhr) in Wien.
Ried erwischte den besseren Start und ging durch Niki Havenaar in Führung. Nach einem kurz abgespielten Eckball köpfelte der Innenverteidiger zur verdienten Führung für die Hausherren ein. In weiterer Folge kontrollierten die Oberösterreicher die Partie lange Zeit.
Rapid kam erst spät zurück ins Spiel. Nach einem Angriff über die linke Seite und einer Vorlage von Petter Nosa Dahl erzielte Romeo Amane in der 75. Minute den zwischenzeitlichen Ausgleich zum 1:1.
Die Antwort der Rieder ließ allerdings nicht lange auf sich warten. Nur zwei Minuten später sorgte Joris Boguo für die erneute Führung der Gastgeber. Nach einem weiten Einwurf und mehreren missglückten Klärungsversuchen der Rapid-Defensive landete der Ball schließlich im Netz der Wiener.
Für Ried war es zugleich ein emotionaler Abend: Es war das letzte Heimspiel von Trainer Maximilian Senft, der den Klub nach der Saison verlassen und künftig den Karlsruher SC in der 2. deutschen Bundesliga betreuen wird.