Trainer Alvaro Arbeloa hat seinen Abschied vom spanischen Fußball-Rekordmeister Real Madrid bestätigt. "Ja", antwortete der 43-Jährige am Freitag auf die Frage, ob er den spanischen Spitzenklub mit Saisonende verlassen werde.
In den vergangenen Wochen hatte sich der Abschied bereits angedeutet. Präsident Florentino Perez steht laut übereinstimmenden Medienberichten in Verhandlungen mit Startrainer José Mourinho. In untergeordneter Rolle werde Arbeloa dem möglichen Trainerteam um den Portugiesen nicht angehören, wie Arbeloa nun selbst bestätigte.
"Mou hat ein fantastisches Trainerteam, er hat gute Leute um sich herum; wenn er nach Madrid kommt, wird er sein Team mitbringen", sagte Arbeloa vor dem letzten Saisonspiel gegen Athletic Bilbao am Samstag (21.00 Uhr). "Was meine Zukunft angeht – darüber werde ich ab Montag nachdenken", so Arbeloa, der erst im Jänner auf Xabi Alonso als Trainer bei Real gefolgt und ohne Trophäe geblieben war – es ist die zweite titellose Saison der "Königlichen" in Folge.
Der frühere Abwehrspieler hatte zwischen 2009 und 2016 für Real gespielt. 2018 stieg er bei den Madrilenen nach seiner Spielerkarriere ins Klubpräsidium ein, ehe er ab 2020 im Jugendbereich und bei der zweiten Mannschaft von Real tätig war.
"Ich hoffe, es ist ein ,bis bald'. Ich habe dies immer als meine Heimat betrachtet, ich gehöre seit 20 Jahren in verschiedenen Funktionen zu Madrid", sagte Arbeloa.
Mourinho soll sich derweil bereits intensiv mit einer Kaderplanung bei den "Königlichen" beschäftigt haben.