Fussball

Rapid-Verteidiger Sollbauer kritisiert Extrem-Rotation

Michael Sollbauer pendelt zwischen Startelf und Ersatzbank – wie der Großteil des Rapid-Kaders. Der Routinier ist mit dieser Lösung unzufrieden.

Erich Elsigan
Rapid-Verteidiger Michael Sollbauer
Rapid-Verteidiger Michael Sollbauer
GEPA

Richtungsweisende Woche für Rapid! Die Hütteldorfer müssen am Donnerstag den FC Vaduz biegen, um in die Gruppenphase der Conference League einzuziehen. Von der Papierform her eine leichte Aufgabe – doch im Hinspiel holte sich Grün-Weiß ein blaues Auge ab, kam in Liechtenstein mit Mühe und Not zu einem 1:1.

"Wir haben verstanden, dass es brennt"

"Das war unterirdisch. Wir waren lange damit beschäftigt, das Spiel aufzuarbeiten. Es gab klare Ansagen vom Trainerteam", erklärte Michael Sollbauer am Montag auf "Sky". "Wir haben verstanden, dass es richtig brennt. Man merkt das im Training."

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    Der 32-Jährige verfolgte die Partie in Vaduz von der Bank aus. Trainer Ferdinand Feldhofer hatte erneut die "Rotations-Maschine" angeworfen, im zehnten Pflichtspiel die zehnte Startaufstellung auf den Rasen geschickt.

    Sollbauer kritisiert dieses Vorgehen. "Ich war im Ausland, habe dort auch jeden dritten Tag gespielt. Wir haben gespielt, so lange es ging. Das ist schon wichtig, um gewisse Mechanismen reinzubekommen."

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      Bei Rapid hatte der Kärntner bei bislang fünf Einsätzen bereits drei verschiedene Nebenspieler in der Innenverteidigung – Kevin Wimmer, Max Hofmann und Leopold Querfeld. "Das macht es für mich als neuen Spieler ganz schwierig. Es ist schon wichtig zu wissen, wie dein Partner in gewissen Situationen reagiert und wie die Kommunikation abläuft. Vom Gefühl her tu ich mir mit Wimmer am leichtesten, weil ich mit ihm am öftesten gespielt habe."

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        Sollbauer stellt klar, dass er keiner für die Ersatzbank ist. "Es ist mein Anspruch, dass ich so viele Spiele als möglich in meinen Beinen habe und der Mannschaft aktiv helfen kann. Ich gebe mich nicht damit zufrieden, dass ich nicht spiele. Ich bin aber keiner, der Unruhe stiftet, weil die Mannschaft steht über allem und der Erfolg des Vereins. Für mich ist es aber nicht zufriedenstellend."

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