Stefan Kulovits ist eine grün-weiße Legende. Der 37-Jährige kickte von 2002 bis 2013 in Hütteldorf, bestritt 252 Spiele und wurde zwei Mal Meister. Danach wechselte der ehrgeizige Wiener, der von den Spitznamen "Kampfgelse" erhielt, in die zweite deutsche Liga zu Sandhausen, stieg dort zum Kapitän auf. Im Sommer endete seine aktive Karriere, Kulovits wechselte ins Trainergeschäft. Bei Sandhausen darf er als "Co" erste Erfahrungen sammeln. Aber auch Rapid streckte bereits die Fühler aus.
"Es gab schon mal ganz lose Gespräche mit Steffen Hofmann. Mit Martin Hiden bin ich ganz gut in Kontakt. Mit Zoki Barisic ab und zu. Es hat eine Anfrage gegeben wegen der Akademie, ob ich da Interesse hätte zurückzukommen", erzählt Kulovits im Sky-Interview.
Aktuell verfolgt er aber andere Pläne. "Für mich ist der Weg in Sandhausen noch nicht abgeschlossen, ich möchte hier noch reifen, meine Trainerausbildung fertig machen. Man glaubt als Fußballer nicht, wie viel Arbeit hinter dem Trainerjob steckt, von daher steht noch viel Arbeit vor mir. Es wird noch ein paar Jahre dauern."
Bereits im Mai erklärte Kulovits im "Heute"-Interview, dass er eines Tages Rapid als Trainer zum Meistertitel führen möchte. "Träume muss man haben. Ich möchte das mit Rapid unbedingt nochmal miterleben dürfen."