Rapperin dreht Musikvideo in Straches Ibiza-Villa

Die Echogewinnerin Haiyti fuhr nach Ibiza und drehte in der berühmt-berüchtigten "Oligarchen-Villa" das Video zu ihrem neuen Song.

An Ibiza kommt zur Zeit keiner vorbei. "Die Toten Hosen" redeten darüber am Nova Rock, Bela B von den Ärzten schloss das Festival im Ibiza-Shirt ab. Nun ist das Skandal-Video endgültig in der Musik angekommen, auch ganz ohne Österreich-Bezug:

Erstes Video aus der Villa wurde viraler Hit

Haiyti (wahlweise auch als Miami, Robbery und Ovadoze bekannt) suchte für ihren Song "Coco Chanel" nach einem Hip-Hop-Setting für ihr Video. Sie und ihr künstlerisches Team fanden wohl, dass zur Zeit kaum mehr "Gangsta-Rap" geht als in einer Finca auf Ibiza. Die kann man per booking.com mieten, zum Beispiel, um ein Musikvideo zu drehen. Das letzte Video, das dort (geheim) gedreht wurde, ging um die Welt.

Künstler Paul Spngemann und Filmemacher Steffen Goldkamp haben mit Ronja Zschoche, wie Haiyti im bürgerlichen Namen heißt, an der Hamburger Hochschule für Bildende Kunst studiert. Haiyti bat die beiden, das Video für sie zu machen. Daraufhin flog das Trio laut "monopol" nach Ibizia.

Berühmte Finca "banal"

Sie seien geschockt gewesen, wie "banal" die Finca ausgeschaut habe. Immerhin ging sie dank Strache, Gudenus und Co durch die Medien und löste in Österreich ein Polit-Beben aus.

Im Kasten fanden die drei noch den Eiskübel aus dem Video und bauten so das Setting, inklusive Massen an Energydrinks und Alkohol sowie Zigaretten nach.

Rapperin räkelt sich auf Straches Platz

Haiyti rekelt sich auf der Couch und macht im Schattenriss Gudenus Pistolengeste nach. Der Text von "Coco Chanel" selbst hat ansonsten nicht viel mit der österreichischen Politik zu tun.

(lam)

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