Die Freude über den bestandenen Führerschein währte für einen Jugendlichen aus dem Bezirk Eferding in Oberösterreich nur kurz. Erst Ende Juli hatte er seine Prüfung abgelegt - wenige Wochen später war die Fahrerlaubnis schon wieder Geschichte.
Bei einer Kontrolle erwischte die Polizei den 17-Jährigen mit stolzen 158 km/h auf dem Tacho - erlaubt waren nur 100 km/h. Die massive Überschreitung um 58 km/h hatte sofortige Konsequenzen.
Wie chip.de berichtet, nahmen die Beamten dem Fahranfänger den vorläufigen Führerschein noch an Ort und Stelle ab. Anschließend untersagten sie ihm die Weiterfahrt.
Die Konsequenzen bei solchen Vergehen sind klar geregelt: Bei Überschreitungen um mehr als 30 km/h droht mindestens einen Monat Führerscheinentzug. Bei noch stärkeren Übertretungen - wie in diesem Fall - sind mindestens drei Monate Entzug vorgesehen.
Für Fahranfänger ist das besonders bitter: Wer seinen Führerschein mit 17 macht, befindet sich in der Probezeit bis zum 21. Geburtstag. Eine schwere Verletzung des Verkehrsrechts kann eine Nachschulung und eine Verlängerung der Probezeit nach sich ziehen.