Immer mehr Menschen haben die grüne Kawasaki Ninja ZX-4RR im Blick: Am Mittwoch wurde die Auktion beim Dorotheum bereits von 70 Personen beobachtet. Einen neuen Bieter fand das Motorrad vorerst aber nicht. Das Höchstgebot lag am Nachmittag weiterhin bei 6.600 Euro.
Insgesamt wurden bisher 42 Gebote abgegeben. Der Startpreis lag bei lediglich 800 Euro, innerhalb kurzer Zeit ging es kräftig nach oben. Das bislang höchste Angebot wurde am Dienstagvormittag abgegeben.
Wie berichtet, war ein 18-Jähriger mit dem Motorrad auf der Westautobahn bei Pucking mit 206 km/h erwischt worden. Erlaubt waren dort nur 100 km/h. Weil die Kawasaki dem jungen Lenker selbst gehörte, konnte sie beschlagnahmt und zur Versteigerung freigegeben werden.
Die im Juli 2025 erstmals zugelassene Maschine hat laut Dorotheum rund 9.520 Kilometer auf dem Tacho. Angegeben werden Alters- und Gebrauchsspuren. Beim Sportauspuff fehlt der DB-Killer. Zudem besteht der Verdacht, dass die Leistungsbegrenzung entfernt wurde. Versteckte Mängel werden nicht ausgeschlossen.
Noch ist das letzte Wort beim Preis nicht gesprochen. Die Auktion läuft bis Mittwoch, 19. August, um 13 Uhr. Ab Donnerstag kann die Kawasaki Ninja übrigens auch beim Dorotheum in Traun (Bez. Linz-Land) besichtigt werden.
Schon jetzt bringt das Motorrad aber mehr als dreimal so viel ein, wie das erste in Oberösterreich versteigerte Raser-Auto. Der beschlagnahmte VW wechselte damals für lediglich 1.600 Euro (exklusive Käufergebühr und Mehrwertsteuer) den Besitzer.