Rassismus-Attacke auf Napoli-Star Koulibaly

Kalidou Koulibaly (r.) wurde rassistisch beschimpft.
Kalidou Koulibaly (r.) wurde rassistisch beschimpft.imago images
Eklat in Italien! Tabellenführer Napoli ärgert sich über rassistische Attacken auf seinen Abwehr-Star Kalidou Koulibaly.

Sportlich könnte es für den SSC Napoli kaum besser laufen. Der italienische Klub liegt nach sieben Spieltagen in der Serie A klar auf Platz eins. Der Saisonstart verlief makellos.

Der 2:1-Erfolg gegen Fiorentina war der siebente Ligasieg in Folge. Damit hält Napoli die Verfolger AC Milan (zwei Punkte Rückstand) und Titelverteidiger Inter Mailand (vier Punkte zurück) hinter sich.

Dennoch müssen sich der Klub und seine Fans ärgern. In Folge des Fiorentina-Sieges kam es im Stadion zu üblen Beschimpfungen gegen Kalidou Koulibaly. Der dunkelhäutige Abwehrchef wurde dabei rassistisch beleidigt.

Der Senegalese geht selbst in die Offensive, schreibt auf Instagram: "Diese Leute haben im Sport nichts zu suchen. Sie gehören identifiziert und für immer aus den Stadien entfernt."

Die Fiorentina hat sich bei Koulibaly offiziell entschuldigt. Der Klub teilte außerdem mit, dass die Polizei bereits beauftragt worden sei, alle Aufnahmen von Überwachungskameras auszuwerten. Die Täter sollen ermittelt werden.

Die Serie A leitete ein Verfahren ein. Mehrere Klubs, darunter auch Milan, stärken Koulibaly mit Statements den Rücken: "Rassismus darf keinen Platz in der Gesellschaft haben." Der italienische Fußball will sein Rassismus-Problem in den Griff bekommen. Rassistische Vorfälle häufen sich leider im gesamten europäischen Fußball. Auch rund um die EURO war es im Sommer in verschiedenen Ländern zu Eklats gekommen.

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