Das "Yellow Submarine" hat den deutschen Meister versenkt. Zumindest im Hinspiel des Viertelfinals der Champions League. Der Außenseiter aus Spanien hat mit dem 1:0-Heimsieg nun alle Karten für einen Sensationsaufstieg in die Runde der letzten Vier in der Hand.
Die Münchner konnten nur den Kopf schütteln, hätte man doch auch wesentlich deutlicher verlieren können. "Wir haben heute nicht das Spiel abliefern können, das wir wollten. Wir haben offensiv diese Power nicht gehabt. In der zweiten Halbzeit sind wir mit mehr Wut im Bauch angelaufen, dann wurde es auch ein bisschen wild. Ich würde sagen, dieses 0:1 nehmen wir so mit", sagt Bayern-Urgestein Thomas Müller.
"Für uns ist diese Niederlage absolut außerplanmäßig. Es hätte, wenn es blöd läuft, auch höher ausgehen können. Wir wollten, aber konnten nicht wirklich", gibt der Offensivmann zu. Hat man Villarreal etwa unterschätzt? Müller meint bei DAZN: "Das ist nicht der Gegner, über den man so locker drüber spazieren kann, wie es vielleicht in den Medien im Vorfeld spekuliert wurde."
Auch Trainer Julian Nagelsmann weiß: "Das ist keine Mannschaft, die nur herumholzt und die Dinger nach vorn drischt. Die können ein bisschen mehr als Platz siebe in der Primera Division zeigt." "Wir haben die letzten Schritte in den Zweikampf nicht gemacht, sind oft stehengeblieben, und dann hat der Gegner schon die Qualität, sich rauszukombinieren", so der Bayern-Coach.
Noch ist nichts verloren für die Münchner, im Heimspiel drehten die Bayern zuletzt auch Achtelfinale gegen Salzburg brutal auf und holten einen 7:1-Kantersieg.