Ratte fühlt sich in Ottakringer Gemeindebau wohl

Seit 14 Jahren wohnt Peter Reichmann in einem Gemeindebau in Ottakring. An Müll und Dreck gewöhnt man sich jedoch nie. Neulich wurde er im Stiegenhaus von Ratten begrüßt.

Der Adelheid-Popp-Hof in der Possingergasse ist schon lange das Zuhause des 36-Jährigen. Erschrecken kann ihn so schnell nichts mehr. "Ich war gerade auf dem Weg in meine Arbeit, als ich wieder mal die Ratten erblicken durfte", berichtete der Bewohner von seiner tierischen Begegnung am frühen Montagmorgen.

Er beklagt, dass keine Hausbesorger, sondern nur mehr externe Firmen nach dem Rechten sehen. "Die sind halt leider nicht so gründlich", sagt Reichmann. Aber auch einige Bewohner würden sich falsch verhalten: "Leider gibt es immer wieder Leute die meinen, Vögel füttern und Futter in den Wiesen verteilen zu müssen."

Ganz besonders ärgert den "Heute"-Leser, dass "immer nur noch mehr Gesetze gegen Kinder und Hunde im Gemeindebau erteilt werden", aber bei den Hauptproblemen weggeschaut werde.

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