Geldsorgen und die Finanzierung von Drogen sollen das Motiv eines 35-jährigen österreichischen Staatsbürgers gewesen sein, der im Bezirk Korneuburg gemeldet ist, noch teils bei seiner Mutter in Wien-Floridsdorf wohnte.
Die Raubserie begann am 15. Mai: Gegen 12.25 Uhr betrat der Mann, maskiert mit einer schwarzen Sturmhaube und bewaffnet mit einem Messer ein Bekleidungsgeschäft in Gerasdorf. Er bedrohte mit der Waffe eine Mitarbeiterin, forderte Bargeld und flüchtete mit der Beute.
Drei Tage später, gegen 15.35 Uhr, schlug er im selben Shop wieder zu, konnte erneut mit Bargeld aus der Kassa flüchten.
Am 23. Mai suchte der Masken-Räuber eine örtliche Bäckerai auf, "aufgrund des besonnenen Verhaltens der Mitarbeiterin" verlor er aber die Geduld, flüchtete ohne Beute. Schließlich schlug der 35-Jährige am 26. Mai nochmals im Bekleidungsgeschäft zu, nahm Geld aus der Kassa und flüchtete mit dem Auto seiner Mutter.
Das LKA NÖ konnte über das Fluchtfahrtzeug den geständigen Verdächtigen ausforschen, er wurde am 28. Mai zu Hause bei seiner Mutter in Wien-Floridsdorf festgenommen, sitzt nun in der Justizanstalt.